Die Firma hinter Spotcrime betreibt ihre Internetpräsenz nun schon seit einigen Monaten, mit steigender Nachfrage seitens der User. Um auch auf dem mobilen Markt ihre Dienste anbieten zu können, gibt es nun eine spezielle iPhone Variante, die von überall aus aufgerufen werden kann. Je nach Art des geschehenen Verbrechens wird dann auf der Karte der Stadt ein kleines Symbol eingeblendet.
Jeder der Benutzer kann sich einen eigenen Verbrechensfilter anlegen und sich nur die Verbrechen, die für ihn von Relevanz sind anzeigen lassen. Ebenfalls besteht die Option sich mehr Infos über das ereignete Verbrechen anzeigen zu lassen. Gerade arbeitet die Firma daran den Service auch auf weitere Städte in den USA auszuweiten, denn aktuell findet man überwiegend Informationen zu den Geschehnissen der Großstädte. Um möglichst genaue Details bereitstellen zu können, bedient sich SpotCrime zu 90 Prozent den Aufzeichnungen der Polizei.
Sollte für ein bestimmtes Verbrechen nichts im Strafregister zu finden sein, so entnimmt die Firma die Angaben der örtlich ansässigen Zeitungen. Als Präventivmaßnahme eignet sich der Dienst jedoch wenig bis überhaupt nicht, da die Ereignisse noch von Hand eingetragen werden müssen - dafür gab das Unternehmen eine Zeitspanne von drei bis 24 Stunden an. Danach soll jedoch flächendeckend für Auskunft gesorgt sein. Das System um SpotCrime steht sowohl Polizeistationen als auch der Zivilbevölkerung kostenlos zur Verfügung. Während es bereits einige andere Anbieter gibt, die ähnliche Dienste zur Verfügung stellen hat SpotCrime jedoch einen gewichtigen Vorteil: Es ist nicht wie die anderen örtlich begrenzt, sondern deckt viele US-Bundesstaaten ab.
In Zukunft möchte das Unternehmen an einer Methode arbeiten, die Daten automatisch in das System zu integrieren. Wenn Spot-Crime wirklich informative und zeitnahe Auskünfte über die Geschehnisse in vielen Städten der USA erteilen soll, müsste eine automatische Datenerfassung durchgeführt werden. In diesem Fall würde kein Weg an einem weiteren Datenkraken in den USA vorbeiführen. Böse Zungen könnten behaupten, die gefährlichen Pflaster einer Stadt kennt man auch so, die ganze Sache ist gleichzeitig ein weiterer Schritt in Richtung Polizeistaat.
(via washingtonpost.com, thx)
| 10 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Melony am 23.05.2008 10:30:32: |
min2max am 23.05.2008 11:07:01: |
Project_2501 am 23.05.2008 14:20:27: |