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15. Januar 2008
Speicherung der Gesundheitsdaten Umfrage von privatsphaere.orgWas ist passiert, wenn Menschen ihre Versicherung gekündigt wird und sie anschließend bei keinem Versicherungsunternehmen mehr einen Vertrag bekommen? Report München berichtete am 7. Januar 2008, wie Menschen grundlos in schwarze Listen der Versicherer kommen. Solche Vorfälle finden bisher relativ vereinzelt statt, mit der zentralen Erfassung der Krankenakten via elektronischer Gesundheitskarte kann sich das ändern. Weshalb privatsphaere.org eine Umfrage zum Thema durchführt. Die Befürchtungen angesichts der umfassenden, zentralen Speicherung von Krankenakten sind vielfältiger Natur - bis Strafverfolger, Arbeitsamt und ARGE, Geheimdienste und weitere "übliche Verdächtige" den geplanten Datenschatz mitheben wollen, dürfte es nicht lange dauern. Unmittelbarer erfahrbar könnten die Folgen für die Versicherten werden, wenn Datenpannen oder andere Zugriffsmöglichkeiten dazu führen, dass Kassen oder Arbeitgeber an sensible Gesundheitsdaten kommen. privatsphaere.org dazu:
Welche Bedeutung der Anonymität des persönlichen Krankheitsbildes beigemessen wird und wie die Gefährdung durch die zentrale Datensammlung eingeschätzt wird, soll in einer Kurzumfrage erfasst werden - in weniger als 5 Minuten dürfte der Fragebogen ausgefüllt sein. Die Laufzeit der Umfrage ist bis Ende Januar angesetzt, die Ergebnisse sollen unter anderem auf dem Ärztetag der Basis vorgestellt werden. Trackbacks
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