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15. November 2007
Spam, Aids und Microsoft Wie Schlechtes für Gutes nützlich sein kannIn der Aidsforschung hat Microsoft ausgerechnet einem der Grundübel des Internet Nutzen abgewinnen können. Ein Forschungsprojekt konnte Daten, die aus der Spamanalyse gewonnen wurde, in der Aidsforschung verwenden. Ähnlichkeiten in der Mutation von Spammails und jener des HI-Virus könnten zur Entwicklung von Impfstoffen beitragen. David Heckerman von Microsoft Research erläuterte im Ähnlich sei die Lage, wenn es um die Entwicklung eines HIV-Impfstoffes geht. Das Virus ändert sich ebenfalls, um sich dem Angriff des menschlichen Immunsystems zu entziehen, muss dabei aber bestimmte Formen beibehalten, um seine Virulenz nicht zu verlieren. Das Problem: von den verschiedenen HIV-Varianten können die Forscher immer nur "Schnappschüsse" aufnehmen - oft fehlen Informationen zwischen verschiedenen Evolutionsschritten. Aus der Spamanalyse, die eine weitaus schnellere "Evolutionsfolge" hat, konnten so Modelle entwickelt werden, die dazu beitrugen, Evolutionsschritte des HI-Virus zwischen den verschiedenen Virenvarianten nachzubilden. So wird der Veränderungsmechanismus durchschaubarer. Heckerman ist dennoch zurückhaltend mit Prognosen. Von einem Impfstoff sei man angesichts der Vielfalt von Virenvarianten und Umgebungsfaktoren noch weit weg. Denkbar sei jedoch ein Impfstoff, der in bestimmten Populationen zumindest mit einer bestimmten Erfolgsquote wirksam sei. Spam hat bereits mehrfach zu Inspirationen geführt - die Analyse zur wissenschaftlichen Forschung war dabei bisher jedoch selten ein Thema. Häufiger wird Spam in künstlerischer Form verwendet - beispielsweise im Verwandte News
Trackbacks
für mich hört sich dass irgendwie ein bisschen weit hergeholt an....bald kann man mit Antivir Krebs und mit Kaspersky nen Tripper heilen ....naja...aber wenns hilft ich wünsch denen viel Glück schippox am 15.11.2007 20:31
Soll das ein schlechter Aprilscherz sein? Das passt zusammen wie Hot-Dog und Chocosoße. Goldie-182 am 16.11.2007 06:37
Die Schlagzeilen die ihr hier macht wie z.B. mit den Möbeln sowie jetzt mit AIDS könnte man auch auf der letzten Seite einer bekannten Zeitung vorfinden. Naja solange sich das aber in grenzen hält ist das OK und ab und zu lustig watiano am 16.11.2007 10:02
Evolution ist ein Prinzip, ist doch klar dass da Gemeinsamkeiten auftreten... Prinzipien sind allgemeingültig Das war paradox Das nicht Sorry für so nen Gehirnschleim so früh am Morgen Stereo-Typ am 17.11.2007 10:19
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