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24. Mai 2008
Soziale Netzwerke Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrtWährend der Hype um soziale Netzwerke kein Ende zu finden scheint und sich diese weiterhin bester Prosperität und Nachfrage erfreuen können, werden nun weitere Bedenken zum Thema Jugendschutz laut. Erst kürzlich gab es in New York den Beschluss, dass sich Sittlichkeitsverbrecher mit ihrer eMail-Adresse und Benutzernamen in einer öffentlichen Liste eintragen müssen. Das Vorhaben soll dem Schutz des jugendlichen Publikums im Web dienen. Andere Länder, andere Sitten: In Großbritannien fand man eine andere Lösung - alle Benutzer ab einem bestimmten Alter wurden einfach auf Druck der Regierung ohne jede juristische Vorlage schlichtweg aus der Datenbank gelöscht. Jedes Mal wenn sich ein Sexualstraftäter einen neuen Nicknamen oder eine eMail-Adresse zulegt, muss er diese innerhalb einer Frist von 10 Tagen den Behörden in New York mitteilen. Da dann die Adresse bekannt ist, könne man angeblich zielgerichteter die Teenager in sozialen Netzwerken schützen - soweit die Theorie. So mancher Kritiker ist hier der Meinung, dass diese Vorhaben ziemlich uneffektiv seien und nichts weiter als noch mehr bürokratischen Aufwand hervorrufen. Erst kürzlich hat die englische Plattform Faceparty.co.uk alle Benutzer, welche die Altersgrenze von 36 Jahren überschritten haben aus dem System entfernt. Laut eigenen Angaben handelt es sich dabei um eine beachtliche Anzahl gelöschter Zugänge. Diese Aktion wurde auf Drängen der britischen Regierung in die Tat umgesetzt, obwohl es dafür noch kein gültiges Gesetz gibt. Warum hierbei ausgerechnet das Alter 36 als Grenze gesetzt wurde, ist offiziell nicht klar. Auf jeden Fall ist klar, dass die Altersgrenze absolut nichts mit einem ähnlichen Gesetzesentwurf in England zu tun hat. Wann und ob das Gesetz in Kraft treten wird und wie es beschaffen sein wird, soll in der nächsten Zeit bekannt gegeben werden. (via techdirt.com, thx) Verwandte News
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Zitat: Zitat von wolfkid Und traut man den Leuten in der Regel auch nur das zu, wozu man auch selbst bereit wäre? Exakt so isses. Hab das auch schon erlebt, daß genau diese Typen, die sich darüber aufgeregt haben, daß ich mich mit meinen 52 bspw. mit manchen Mädels zw. 20 und 25 im Chat gut verstehe, und auch mit einigen telefoniere, selbst dann die allerersten waren, die bei MSN in der ... titus_shg am 26.05.2008 07:54
Ich finde es wichtig, dass Eltern erlaubt werden müsste, zu kontrollieren, wo sich ihre Kids im Net rumtreiben. Jetzt jeden über 36 Jahre auszusperren, halte ich für falsch. Es sind ja nicht alle Erwachsenen pädophil. Ich chatte auch mal öfters mit Leuten, die jünger sind als ich. (Woher soll ich denn wissen, wie alt meine Chatpartner sind?) Ausweiskontrollen gehen IMO nicht, da diese jederzeit gefälscht werden können. (Pädos leihen sich die ... Destiny666 am 26.05.2008 13:08
Ich finde das gleich dreifach unglaublich! Die Regierung in GB meint, alle über 36 aus einem Social Network zu bannen, würde das Problem des Jugendschutzes lösen oder abmildern. Das ist a) dämlich und b) unglaublich dreist den Leuten ü36 gegenüber. Aber vll. haben die Verantwortlichen auch nur gedacht: "Ich nutze solche Dinger - wie hießen die nochmal - ja auch nicht, also können das alle anderen meines Alters auch nicht wollen, es sei denn, ... AOM am 27.05.2008 10:40
hab nur 2 punkte dazu zu sagen: 1. lächerlich, da schwachsinnig. 2. lächerlich, da nicht durchführbar. das war es. Sp00kyFox am 27.05.2008 20:14
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