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12. Dezember 2007
Soviel zu staatlichen Datenbanken Ohio verschlüsselt, nachdem die Bürgerdaten geklaut wurdenEin Türschloss einbauen, nachdem die Wohnung ausgeräumt wurde: es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Behörden in Deutschland und der EU schlauer anstellen als diese im US-Bundesstaat Ohio. Dort kam man nach dem Diebstahl der Datensätze von über 100.000 Bürgern auf die Idee, Verschlüsselungssoftware zu nutzen. Daten von über 60.000 Staatsbediensteten, knapp 50.000 Steuerzahlern und fast 20.000 ehemaligen Staatsangestellten waren auf einem unverschlüsselten Tape gespeichert, welches aus einem Auto gestohlen wurde. Erste Schätzungen der Kosten durch den Diebstahl bewegen sich in Millionenhöhe. Nun schafft Ohio beigelegt.
Immerhin: in der EU wurde die Diskussion kürzlich wiederbelebt, ob zentral erfasste Daten auch tatsächlich sicher vor unbefugtem Zugriff seien. Ein Gezwungenermaßen - denn sonst müsste man gestehen, dass es keine sicheren Systeme gibt und daher die sichersten Daten die sind, die nicht aufgezeichnet werden. An letzterem hat aber bekanntermaßen niemand Interesse - abgesehen von den betroffenen Bürgern, deren Stimme in diesen Angelegenheiten aber in der Regel keine große Rolle spielt. Verwandte News
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