Welche Vergütungsquote für iTunes-Verkäufe gelten, das ist der Streitpunkt in der Klage der Allmann Brothers und Cheap Trick gegen ihr Label Sony. In Verträgen mit Newcomern sind Ausschüttungen genau festgelegt, eine generelle Änderung der Quote wird die jetzige Klage daher nicht zur Folge haben. Doch sie zeigt anschaulich, wo die Erlöse digitaler Verkäufe landen.
Sony wurde heute von den beiden Bands verklagt, da nicht die vereinbarte Quote der Erlöse aus iTunes-Verkäufen an sie ausgeschüttet wurden. Der Streitpunkt: zählt ein iTunes-Verkauf wie der eines Songs auf CD, oder wie beispielsweise jener auf einem Soundtrack.
Und ob dies nun vertraglich festgelegt ist oder nicht: Anwalt Brian Caplan wird so falsch nicht liegen, wenn er behauptet, dass Sony momentan "verwickelt ist in einen breit angelegten Versuch, seine Künstler zu gering zu entlohnen."
Immerhin - mehr und mehr Musiker gehen dazu über, Tracks oder Alben beispielsweise über ihre Homepages direkt und kostenlos zum Download anzubieten. Wer sich so zehn Tracks lädt und per Paypal einen Euro springen läßt, hat dem Künstler eine mehr als doppelt so hohe Vergütung zukommen lassen, als sie Sony offenbar in den letzten fünf Jahren ausbezahlt.
... als die 4,5 Cent, die Sony BMG seinen Künstlern pro Track zahlt (siehe hier). Von wegen Diebe und so! Wo wir grad beim Thema sind: Flea von den RHC ...
... Kostenlose Musik? Achso er meint eine Seite die Links zu Illegalen Downloads anbietet - NEIN das tue ich nicht! Jamendo ist eine Community für Musik-Macher und Musik-Hörer. Die Macher laden ihre Tracks bzw. komplette Alben über den Service hoch. ...
Zitat: Zitat von BigWilly Hast du den Bericht überhaupt gelesen? Sicher hab ich das - und 70 Cent Künstleranteil von 99 Cent sind ca. 70%. Aber ich lass mich gern belehren. Das dann das Label einen eigenen Vertrag und eine gewisse Quote von diesen 70% an den Künstler auszahlt ist ein ganz anderes Thema, welche halt in dem Beitrag kritisiert wurde. Ich entschuldige mich...
...ob iTune oder Sony ist doch eh egal. Sicher ist für mich doch wieder mal eins. Die wahren "Verbrecher" vor denen die Künstler geschützt werden müssen, sitzen nicht zu Hause vor dem PC sondern in irgendwelchen Vorstandsetagen oder Anwaltkanzleien und schreien lauthals nach dem Gesetz, um dann mal eben nebenbei mit ein paar Knebelverträgen vom Gehirnschmalz anderer zu profitieren, die sie dann natürlich schützen müssen... Wat ´ne ...
@[[mörsifull]], ein Kollege von mir ist Blues Sänger und das schon seit Jahren. Und er lebt ohne diese Halsabschneiderischen Labels. Gibt Regellmässig Konzerte in Spanien, Frankreich und in der Schweiz. Es geht auch ohne solche Labels. Die schreiben dann noch vor wie sich der Star zu kleiden, benehmen hat, was für Musik er zu machen hat usw. Daß er sich als bisexuell outen soll und niemanden von seiner Freundin, mit der er seit Jahren ...
@GFXman: Ich bestreite nicht, dass dies möglich ist. Allerdings kenne ich halt auch genügend Bands und Musiker, die (um auf das Thema Downloads zurückzukommen) nicht so technikaffin sind und einfach gar nicht wissen, wie sowas überhaupt funktioniert. Ausnahmen bestätigen dort eher die Regel. Wenn eine Band oder ein Künstler alles, was um die Band herum selbst oder mit Freunden realisieren kann, dann ist das doch okay. Aber eben eher selten. Und ...