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24. November 2005
Sony-DRM durchmischte ReaktionenNeues von Kunden, Künstlern und der Spaßfraktion Zunächst zum Ernsthaften. Bei aller Kritik an Sonys Vorgehensweise, mit Trojanertechnik die Rechner ihrer Kunden zu sabotieren, setzt der Effekt auf die Verkaufszahlen nur langsam ein. Die Kunden kaufen nach wie vor Sony - CDs, bei den Titeln, die nun wegen der kontroversen DRM-Programme und fragwürdiger EULAs durch die Ticker gingen, ist nur vereinzelt ein Einbruch der Verkaufszahlen zu erkennen. Van Zants Titel "Get Right with the Man", welche als erste durch die Ticker ging, verkauft sich nach wie vor gut. Angesichts der nun anstehenden Klagen dürfte sich Sony mehr Sorgen machen, anläßlich der Verkaufszahlen deutet sich nur langsam ein Umdenken der verbraucher an - trotz stimmgewaltiger Boykottaufrufe und Warnungen Amazons, die schadhaften CD zu kaufen. Dass einige US-Unis inzwischen die Weisung an ihre Mitarbeiter die Weisung ausgaben, keine Sony - CDs mehr auf den Unirechnern abzuspielen, drückte die Verkaufszahlen offenbar ebenfalls nicht. Die Antiviren- Softwareschmiede von F-Secure reagierte inzwischen mit einigermaßen zynischem Humor auf die Desinformationskampagne Sonys: den Spruch von Sony-Präsident Thomas Hesse druckten sie inzwischen auf T-Shirts für ihre Programmierer. "Die meisten Leute wissen nicht mal, was ein Rootkit ist, warum sollten sie sich darum kümmern?" - so kann man natürlich auch das Bewusstsein der User für Computersicherheit sabotieren.
Aber wie gesagt: don't try this at home. Verwandte News
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