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02. April 2008
Social-Networking Britische Regierung will Werbeflächen auf Facebook und MySpace für staatliche Telefon-HotlineDas britische Innenministerium schlägt vor, einen Teil der Werbeflächen auf Community-Plattformen für sich zu beanspruchen. Dort soll Werbung für staatliche Telefon-Notrufnummern geschaltet werden, um auffälliges Verhalten in den Social-Communites zu melden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des britischen Innenministeriums. Die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen sei auf den Social-Networking Seiten besonders hoch. Weiter wird in der Studie des Innenministeriums gefordert, dass Betreiber von Community-Portalen bessere Kontrollmechanismen zur Verifizierung der Altersangabe einführen. Mehr als ein Viertel der neun- bis elfjährigen Kinder in Großbritannien hätten ein Profil auf einer Social-Networking Seite und die Gefahr von Missbrauch würde sich so wesentlich erhöhen. Die Kinder seien dem Risiko von Verfolgung, Annäherung von Pädophilen und Betrug ausgesetzt. Außerdem würde die Möglichkeit bestehen, mit Inhalten konfrontiert zu werden, die nicht für ihr Alter bestimmt sind, zum Beispiel auch Manipulation und Werbung für Magersucht-, Selbstverstümmelungs- und Selbstmordseiten. Ebenfalls fordert die Studie, dass Social-Networking Plattformen private Kontaktdaten nur bei volljährigen Personen öffentlich zugänglich machen. Das 73-seitige Dokument widmet sich erstmals dem Phänomen der Community-Plattformen aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes. Es wird erst am Freitag veröffentlicht, doch die britische Zeitung "Daily Telegraph" berichtete bereits darüber. Ihr liegt ein Entwurf des Papiers vor. Wie eine Regelung aussehen könnte, die Social-Networking Plattformen zum Schalten gemeinnütziger Werbung zwingt, beziehungsweise welche Plattformen sich daran beteiligen sollen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. ( via Register )
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