Ab dem ersten März 2010 wird sich Shuttleworth neuen Aufgaben widmen. Ab diesem Termin wird Jane Silber, die seit Jahren eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle bei Canonical gespielt hat, den CEO-Posten übernehmen.
Shuttleworth betonte, dass sein Rücktritt vom CEO-Posten keineswegs bedeute, dass er vorhat, Ubuntu den Rücken zu kehren. Seine Verantwortung und sein Engagement für das Projekt seien "lebenslänglich", so der Südafrikaner in einem Interview. Er habe lediglich genug von Meetings und Papierkrieg und wolle sich mehr auf die Unternehmensstrategie, die Produktentwicklung und den Kundenkontakt konzentrieren und übergebe daher den CEO-Posten einer Kollegin, die sein Vertrauen genieße. "Durch diesen Schritt bleibe ich näher an den Dingen, die mich wirklich interessieren," erklärte Shuttleworth und betonte, er habe keine anderen geschäftlichen Projekte. Ubuntu bleibe sein wichtigstes Projekt, auf das er sich konzentrieren wolle.
In einem Blogeintrag nehmen Shuttleworth und Silber zu dem Schritt Stellung. Silber kann auf eine beeindruckende Karriere als Managerin und Software-Entwicklerin zurückblicken. Shuttleworth verriet, er habe zunächst erwogen, sich außerhalb der Firma nach einem neuen CEO umzusehen. Dann aber hätten ihn Silbers Qualifikationen und Erfahrungen überzeugt - diese seien "genau das, was Canonical an diesem Punkt braucht".
Spekulationen, dass der Personalwechsel eine Übernahme von Canonical oder eine Änderung der Investitionspolitik ankündigt, erteilte Shuttleworth einen Dämpfer. Dies sei zwar oft der Fall, diesmal aber gehe es nur darum, dass er sich um das große Ganze kümmern könne, während Silber die Details des Managements übernehme.
(via The Register, thx!)
(Foto von Mark Shuttleworth via Wikimedia Commons, thx!)
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Annika_Kremer am 17.12.2009 22:17:54: |
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