gulli: Sex am Strand ist keine Privatsache: Daniela Cicarelli vs. YouTube
28. Juni 2007

Sex am Strand ist keine Privatsache Daniela Cicarelli vs. YouTube

Das Tauziehen um die Aufnahmen eines spanischen Paparazzi von Daniela Cicarelli und ihrem Partner haben jetzt vor einem brasilianischen Gericht ihr endgültiges Ende gefunden. Diverse User von YouTube hatten den Mitschnitt vom August letzten Jahres im Netz veröffentlicht. Das Supermodell und ihr Freund Tato Malzoni hatten versucht, Youtube wegen der peinlichen Szenen im Meerwasser des öffentlichen Strandes zu verklagen.

Man argumentierte, das Videoportal verletze deren Privatsphäre. Richter Gustavo Santini Teodoro entschied dem entgegen in zweiter Instanz, die Ansprüche des Paares wären unbegründet und ordnete an, Cicarelli müsse die kompletten Kosten des Verfahrens tragen. Zusätzlich zu einer Zahlung von umgerechnet rund 5.000 US Dollar an jeden der beiden Verteidiger der beklagten Parteien. In der ersten Instanz des Verfahrens hatte ein anderes Gericht die gegenteilige Meinung vertreten. Der Richter vertrat allerdings die Ansicht, selbst in Brasilien ist Sex in der Öffentlichkeit nichts anderes als... Sex in der Öffentlichkeit. Man kann nicht in einem öffentlichen Raum eine solche Handlung vollziehen und sich bei der gegebenen Popularität der Teilnehmer hinterher wundern, dass sich jemand für ein derartiges Material interessiert. Selbst das spanische Fernsehen hatte seinen Zuschauern in der TV-Show "Dolce Vita" Ausschnitte des Videos präsentiert. Der Anspruch des Paares auf Privatsphäre wäre laut Richter Teodoro unter den gegebenen Umständen ein Irrglaube.

Es war sowieso zu keinem Zeitpunkt gelungen, die Verbreitung der prekären wenn auch wenig interessanten Szenen des kopulierenden Paares zu unterbinden. Dabei war das externer Link in neuem Fenster folgtVideo selbst nach dem ersten Gerichtsurteil ständig im Netz präsent, einige Benutzer hatten es immer wieder erneut unter verschiedenen Titeln bei YouTube und anderen Portalen hoch geladen. Als sich die Situation zuspitzte, wurde die Domain von YouTube sogar für wenige Tage für brasilianische Surfer gesperrt.

  • 6 Kommentare zum Artikel
  • Ja, denen ging es um den Kick. Aber sich hinterher beschweren ist einfach tatsächlich ein Irrglaube...

  • Zitat: Zitat von Ghandy Aber sich hinterher beschweren ist einfach tatsächlich ein Irrglaube... Man kann's ja mal versuchen...vlt. wird's ja doch was...und evtl. kann man ja auch ein wenig Kohle rausschinden...ganz schön billig! Cee ya, CCS

  • wirklich sehr interessante geschichte am besten finde ich das brasielanisch von yt ausgesperrt werden sollten oder yt den betreib einstellen Zitat: Zitat von wikipedia Spanish beach video scandal On 17 September 2006, a sex video shot by paparazzo Miguel Temprano was broadcast on the TV show Dolce Vita on Spanish channel Telecinco, showing Daniela on a beach in Spain fondling her boyfriend, Merrill Lynch ...

  • haha.. sex in public is was feines, genau wegen dem kick wenn sie diesen nicht haben wollten, können sie sicher auch zuhause sich nen pool mit strandsand einrichten und ner palme.. bei deren geld , sicher kein problem aber nein sie müssen es ja annem strand machen wo mindestens 5-6 leute waren (hab ich so gesehen)... voyeure gibs immer und auch welche mit cam sowieso, dass sex immer so peinlich ist... mensch sind das noch kinder?

    Wandang am 29.06.2007 14:23

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