"Die Idee zu IamNo.com stammt aus einem Albtraum, den ich vor Jahren hatte", so Volker Neumann, Gründer von IamNo.com. Die Traumfrau gesehen und aus den Augen verloren: das soll der Startup in Zukunft verhindern. Indem sich die User per Nummer auf der Kleidung identifizierbar machen, kann jeder bei spontaner Sympathie im Netz nachsehen, wer ihm über den Weg gelaufen ist.
Harmlos? Sicher, neben Handyortung und Kameraüberwachung wird es auch keine große Rolle mehr spielen, wenn man seinen Alltag zur Flirtparty umzubauen versucht. Und im Gegensatz zu verordneten "Sicherheitstechniken" hat man beim IamNo-Shirt immer die Möglichkeit, es aus- oder etwas darüberzuziehen, wenn man dann doch inkognito unterwegs sein will.
Dennoch bleibt bei der nun gestarteten Marketingaktion ein grusliges Gefühl. 111 "Starter Kits" verschenkt das Startup - Klamotten mit der Wunschnummer plus eine Rolle Klebeband. Nummeriert und mit zugeklebtem Mund sollen die mutigen Erstnutzer in ihre Lieblingsclubs gehen. "Sprachlos wiedersehen", so das Motto der Aktion. Und nur Überwachungsparanoiker werden dabei an die Zukunft des Überwachungsstaats denken, den die Aktion wohl unfreiwillig treffend vorwegnimmt: überall identifizierbar sein und dazu brav die Klappe halten. Januar gehts los.
| 15 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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sim.:ps:.on am 14.01.2007 17:15:07: |
am 14.01.2007 17:26:39: |
aleximonter am 14.01.2007 23:25:38: |