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27. Januar 2008
Scientology-Hacker Startet eure DDoS-Tools!Die Mitglieder vom Project Chanology haben der Scientology-Kirche nach dem erzwungenen Takedown der Predigten von Tom Cruise auf YouTube öffentlich den Kampf angesagt. Sie bitten die netaffinen Piraten aller vier Himmelsrichtungen bei der Realisierung der Überlastung der Hosts der Organisation um Hilfe. Die Vereinigung der Hacker ist im Netz allerdings selber alles andere als unumstritten. Zu dem internen und kleinen Zirkel von professionell arbeitenden Hackern haben sich offensichtlich jede Menge Wannabees und Script-Kids gruppiert. Es bleibt zweifelhaft, ob man die Scientology-Bewegung durch die geplante Überlastung der Server durch Zip Bombs und DDoS-Attacken wirklich effektiv treffen kann. Das Project Chanology setzt sich für eine freie Meinungsäußerung und mehr Neutralität im Netz ein, die dabei verwendeten Methoden bewegen sich allerdings jenseits der Grenze der Legalität. Die Neutralität sieht man durch den juristisch erzwungenen Takedown der YouTube-Videos von Tom Cruise nicht mehr als gewährleistet an. Scientology ist aber zudem schon häufiger dadurch aufgefallen, dass man rigoros gegen jegliche Kritiker vorgeht, die im Netz öffentlich Kritik geäußert haben. In einem Interview auf TorrentFreak gab einer der Mitglieder des äußeren Zirkels von Chanology an, die Anwälte der Kirche würden die Gesetze so auslegen und benutzen, wie es ihnen zum Vorteil gereicht. Der Name der Hackervereinigung entstammt nicht, wie man glauben könnte, dem Namen der zahlreichen konspirativen IRC-Kanäle, in denen man sich trifft. Der japanische Ausdruck ist vielmehr der Name des Forums chans, wo die Aktionen der Gruppe koordiniert werden. Verwandte News
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