Die schweizer Freiheitskampagne wird von über 15 Organisationen unterstützt. Innerhalb der ersten vier Sammlungstage haben die Bürgerrechtler bereits 860 Unterschriften beisammen. Damit das Referendum erfolgreich ist und über das beschlossene Gesetz eine Volksabstimmung durchgeführt wird, benötigen die Demokraten bis zum 2. Oktober jedoch 50.000 Unterschriften von wahlberechtigten Schweizern.
Kritisiert wird unter anderem die verpflichtende Nutzung sogenannter RFID-Chips in Personalausweisen und Reisepässen. Diese könnten nämlich, wie in anderen Ländern bereits erfolgreich durchgeführt, mit spezieller Hardware von Unberechtigten ausgelesen werden. Das würde dem Datenschutz widersprechen, da man sich nicht mehr sicher sein könnte, wer seine persönlichen Daten nun besitzt. Außerdem sei es möglich, Personen durch die RFID-Funkchips zu überwachen, wie es an Flughäfen bereits getestet wird.
Anders als in Deutschland sind dort seit dem 1. November 2007 Fingerabdrücke im Reisepass verpflichtend, bereits 2005 wurden die Reisepässe mit biometrischen Bildern und RFID-Chips ausgestattet. Aber auch der Personalausweis soll in Zukunft mit biometrischen Daten versorgt werden. So soll ein biometrisches Bild und ein RFID-Funkchip obligatorisch, die Abgabe der Fingerabdrücke dagegen freiwillig sein. (Bild via no2id.net, thx!) (Malo)
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Luqo am 21.07.2008 16:06:36: |
musicjunkie am 21.07.2008 20:49:46: |
InfernoVipa am 21.07.2008 23:33:25: |