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10. April 2008
Schweiz Der Rat will das Killerspiel-VerbotDer große Rat von Bern hat eindeutig gewählt, die Resultate der Abstimmung belaufen sich auf 119 Stimmen für und 24 Stimmen gegen das Verbot von "Videospielen mit brutalem Inhalt". Spiele, in denen man für das Töten oder für brutale Handlungen belohnt wird, sollen nach Meinung der Abstimmenden von den Bildschirmen verschwinden - weil man einen Zusammenhang zwischen den virtuellen Handlungen und der realen Gewaltentwicklung sehe. Mit diesem Vorhaben stellt sich der Berner Rat gegen die Regierung. Aufgrund der eindeutigen Abstimmung über die "abscheulichen" Spiele muss sich nun der Bund mit dieser Thematik auch in Zukunft befassen. Das Verbot richtet sich ganz generell gegen gewalttätige Videospiele, unabhängig von der Plattform. Man kann zwar ein Verkaufsverbot in der Schweiz durchsetzen, wie es jedoch andere Länder handhaben steht auf einem anderen Blatt - was auch Roland Näf als Gefahr betrachtet, denn in Zeiten des Internets problemlos an Spiele aus dem Ausland zu kommen - unabhängig vom Alter. Unabhängig davon sei aber auch die momentan noch zu reibungslose Beschaffung solcher Spiele in der Schweiz ein Problem. Nur zu häufig ist es Minderjährigen möglich, Spiele für Erwachsene ohne größere Probleme zu erwerben. Letzen Endes möchte der große Rat aber auf jeden Fall ein Verkaufsverbot durchsetzen und so einen Großteil der Ware unzugänglich machen. (Bericht: s3b) Verwandte News
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