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20. Juni 2008
Schweden sagt dem FRA Gesetz den Kampf anNachdem das in letzter Minute doch noch verabschiedete Überwachungsvorhaben nun in Kraft treten soll, ist das Entsetzen und die Aufregung der schwedischen Bevölkerung groß. Zunächst wurde in vielen Newsportalen Entwarnung gegeben, Tausende Bürger und Überwachungsgegner glaubten aufatmen zu können. Nach einer weiteren Abstimmung im Eilverfahren wurde alles anders, jetzt ist es rund um das Parlamentsgebäude in Stockholm zu massiven Protesten gekommen. Künftig wird man es sich in Schweden reiflich überlegen müssen, was man über Internet, Fax, Telefon oder VoIP bespricht. Sollte der Inhalt in die Kriterien des Überwachungsfilters fallen, dann hört und liest der Geheimdienst mit. In diesem Zusammenhang wurde allerdings seitens der Regierung mehrfach beteuert, dass derartige Maßnahmen angeblich nur dem Schutz der Bevölkerung dienen sollen.Des Weiteren sollen Gefahren für das eigene Land schneller erkannt werden, die Frage ist nur welche? Das einwohnerarme Land Schweden galt bislang alles andere als ein interessantes Ziel für Terroristen, Molotowcocktailwerfer oder langhaarige Bombenleger. Aber freuen wir uns: Nun kann die FRA wenigstens ganz legal die Überwachung fortsetzen. Bislang sah es so aus, als wenn es dem Geheimdienst unter Führung des Militärs relativ gleichgültig war, ob eine Überwachung juristisch abgesegnet war oder nicht. Man hat es einfach gemacht. Der Gesetzesvorstoß zumindest erregte die ohnehin schon hitzigen Gemüter der Datenschützer in Schweden um eine weitere Stufe. Scharen von Menschen versammelten sich um das Parlament und gaben ihrem Unverständnis Ausdruck. (via zeropaid) Verwandte News
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