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16. März 2008
Schweden ISPs sollen die Identität von Filesharern offenbarenDie schwedische Justizministerin Beatrice Ask und die Ministerin für Kulturfragen Lena Adelsohn Liljeroth haben sich kürzlich in einem gemeinsamen Papier dafür ausgesprochen, dass im Fall von Urheberrechtsverletzungen die Internetprovider des Landes die Daten der Filesharer preisgeben sollen. "Wir müssen uns für die Musiker, Autoren, Filmemacher und andere Rechteinhaber erheben, damit sie ein Anrecht auf ihr eigenes Material erhalten", so die beiden Politikerinnen in ihrer Erklärung, die kürzlich in der Tageszeitung "Svenska Dagbladet daily" veröffentlicht wurde. Die Preisgabe der Identität soll so eine entsprechende Bestrafung der Filesharer vor Gericht ermöglichen. Bislang war es den Ermittlungsbehörden unmöglich die schwedischen Internetprovider dazu zu zwingen, aufgrund der gesammelten IP-Adressen die entsprechenden Namen und Adressen der Filesharer offenzulegen. Im Verlauf des Frühjahrs will man den Vorschlag in die Realität umsetzen. Die schwedische Piratenpartei, die in der Wahl vor zwei Jahren 0,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte, bezeichnete den Vorstoß der Politikerinnen als eine "erzwungene und erpresserische Aktion", die lediglich tief in das Recht auf Privatsphäre eindringen soll. Verwandte News
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