Nachdem die Staatsanwaltschaft und das Justizministerium Espen Tøndel eine klare Absage erteilten und mitteilten, dass sie ihre Ressourcen nicht auch noch für die Verfolgung einzelner Filesharer abstellen wollten und könnten, sah dieser sich genötigt, direkt an die Provider heranzutreten und sandte Anschreiben an mehrere norwegische ISPs, in denen er diese aufforderte, User die Filesharing betrieben und dabei gegen das Urheberrecht verstoßen würden, die Leitung zu kappen. Gewünscht hätte er sich wohl eine sofortige Zusage sowie ein großzügiges Angebot, dass ihm doch gleich sämtliche Anschlussinhaberdaten von Nutzern zugesandt würden, die illegales Filesharing betreiben. Das Endergebnis war jedoch ein völlig anderes.
IKT Norway zeigte sich kampfbereit und lehnte jedwede Forderung seitens Espen Tøndels ab. Sie äußerten sich wie folgt: (Mediation)
"In einem demokratischen Staat obliegt es der Polizei sowie den Ermittlungsbehörden, zu ermitteln und zu verdächtigen, nicht irgendwelchen Anwälten oder Telekommunikationsmitarbeitern. Viele ISPs in Norwegen sind ebenso Mitglieder von IKT und wir werden sie gegen solche Forderungen unterstützen, so gut es uns möglich ist gegen eine absurde Forderung seitens der Kanzlei Simonsen".
Dadurch dürften die Versuche von Espen Tøndel fürs Erste im Sand verlaufen sein, wenngleich man sicherlich noch von ihm hören wird. (Bericht: firebird77)
| 15 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
DonCraval am 12.04.2008 23:37:14: |
Hirnblaehung am 13.04.2008 17:59:14: |
Schattenspieler am 13.04.2008 23:15:05: |