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09. Januar 2007
Schlag gegen Kinderpornos „Von einer Rasterfahndung kann nicht die Rede sein“Knapp 80 US-Dollar und eine suspekte Billing-Firma auf den Philippinen führten zu insgesamt 322 Beschuldigten. Deutschlandweite Kunden einer Kinderporno-Webseite wurden durch eine Überprüfung der Kreditkartenzahlungen ermittelt. Die Verantwortlichen sehen die von den Medien publizierte „Rasterfahndung“ als falsches Bild der Ermittlung. Vor versammelten Journalisten äußerten sich Vertreter der Landesregierung und der zuständigen Ermittlungsbehörden zu den neusten Ermittlungserfolgen gegen die Verbreitung von Kinderpornografie. Während der Ermittlung hat die Sonderkommission „Mikado“ mit 14 deutschen Kreditkarten-Serviceunternehmen kooperiert. Dabei wurden Auswahlkriterien wie die Buchungssumme von 79.99 US-Dollar und eine verdächtigte philippinische Empfängergesellschaft direkt von den Kreditkarten-Serviceunternehmen durchgeführt und die positiven Daten an die Polizei gesendet, ein direkter Zugriff auf die Daten habe nach Angaben der Staatsanwaltschaft nie bestanden. Die 322 Verdächtigten der Fahndung wurden schon im letzten Jahr durchsucht. Vornehmlich handle es um gut situierte Menschen aus ganz Deutschland, die wahrscheinlich den Zugang zu der Kinderporno-Webseite gebucht hatten. Unter den Verdächtigten war auch ein Realschullehrer, der noch bei seiner Mutter lebte und gut versteckt eine immens große Sammlung an kinderpornografischen Datenträgern besaß. Der Anbieter der Kinderporno-Webseite wird weiter mit Hochdruck gefahndet. Die letzten Hinweise stammen von einem philippinischen Unternehmen, das alle Zahlungen der Webseite abwickelt. Sämtliche Server der Webseite stehen im nicht europäischen Ausland und können von den deutschen Behörden nicht gesperrt werden; der dunkle Teil des grenzenlosen Internet. Verwandte News
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