Teamwork par excellence. 50 US-amerikanische und japanische "Adult-Movie" Produzenten haben gemeinsam eine Klage gegen 10.000 Südkoreaner eingeleitet, die als "Intensive Uploader" von urheberrechtlich geschützten Pornofilmen identifiziert wurden.
Am vergangenen Donnerstag gaben die Behörden bekannt, dass insgesamt 50 Hersteller aus zwei Ländern Klagen gegen 80 Online-Portale eingereicht hätten, die "Beihilfe oder Begünstigung zur illegalen Verbreitung" leisten würden. Unter den betroffenen Filesharing-Seiten sind auch solche, bei denen bezahlte Abonnements angeboten wurden. Zur Durchsetzung der Forderung mandatierten die 50 Unternehmer eine Kanzlei in den USA, durch welche die Klage juristisch begleitet wird. Rechtliche Veränderungen die am 23. Juli diesen Jahres im Urheberrechtsgesetz in Kraft getreten waren, sollen als Kernbestandteil der Klage dienen. Eine Mitteilung der Kläger hält fest, dass die kritisierten Seiten die öffentliche Meinung über Südkorea schädigen könnten. "Wenn dies fortgeführt wird, dann leidet die Glaubwürdigkeit von Südkorea darunter."
Ziel der Klagen sei es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken und die Wichtigkeit des Urheberrechts zu verdeutlichen. Piraterie sei ein regelmäßiges Problem des Landes gewesen. Der Klageeinreichung vor Gericht folgte ein Brief des Kultur- und Tourismusministeriums, in welchem festgehalten wird, dass auch pornografische Filmwerke einen urheberrechtlichen Schutz genießen. Neben den 80 Internetportalen wurde ebenfalls Klage gegen 10.000 ermittelte IP-Adressen eingereicht, denen eine massive Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Werke vorgeworfen wird. (Firebird77)
(via xbiznewswire, thx)mg src="http://vg06.met.vgwort.de/na/9f967ebe5956422590468bb4a8d0b801" width="1" height="1" alt="">
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6b616e am 18.08.2009 13:15:30: |
LindenX am 19.08.2009 07:02:04: |
6b616e am 19.08.2009 07:55:42: |