gullinews am Freitag, 05.06.2009 14:17 Uhr (Rating: 

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Nachdem zum ersten Male überhaupt eine BitTorrent-Seite in Russland unter Beschuss geraten ist, strebt der russische Innenminister nun unter anderem im Namen des Kampfes gegen Terrorismus und Cyberkriminalität an, die im Internet vorherrschende Anonymität vollends zu beseitigen.
Aus einem Bericht von Mosnews geht hervor, dass der Innenminister ein anonymes Internet am liebsten beseitigen würde. Sein Vorschlag beinhaltet, dass die Provider alle Internetaktivitäten überwachen sollen, um die Zahl anonymer Internetuser drastisch zu reduzieren.
"Rechtsverletzer müssen damit aufhören, die Offenheit der Grenzen der Staatengemeinschaften zu missbrauchen", erklärte Rashid Nurgaliev gegenüber RIA Novosti am gestrigen Donnerstag. "Sie dürfen sich nicht in den Territorien verstecken, in denen die Gesetzgebung der Staaten die sie verfolgen keinen Wert hat. Das russische Innenministerium hat sich genug Erfahrung im Kampf gegen Cyber-Kriminalität angeeignet, um den Mitgliedsstaaten des Commonwealth of Independent States (CIS) zu helfen."
Dass Russland und die Mitgliedsstaaten des Commonwealth of Independent States nicht die einzigen Länder sind, die mit Cyberkriminalität zu kämpfen haben, dürfte weitgehend klar sein. Auch die angebliche Anonymität, die vorherrscht, ist mehr als übertrieben dargestellt, da sich praktisch jeder User über seine IP-Adresse identifizieren lassen könnte. Natürlich wird es immer wieder schlaue Kriminelle geben, die VPN-Dienste, Proxies oder ähnliche Methoden verwenden, um der Strafverfolgung zu entgehen. Ein "registriertes Internet" wird diese Problematik jedoch nicht beseitigen können. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bild via mvdrf, thx!)
| 15 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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musicjunkie am 07.06.2009 15:37:17: |
Teletubbies am 07.06.2009 17:15:21: |
darkamo am 07.06.2009 17:29:42: |