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30. August 2006

Ruf nach Vergeltung BSA fordert härtere Strafen für Raubkopierer

Um beim Volk, respektive bei den Geschäftsführern von Unternehmen eine höhere Einsicht und Folgsamkeit zu erwirken, fordert die BSA den Gesetzgeber auf, höhere Strafen für Benutzer illegaler Software zu verhängen.

Das gegenwärtige Regime in Großbritannien agiert laut Aussage der BSA nicht abschreckend genug gegen die Benutzer von schwarzkopierter Software. Man fordert von den britischen Gerichten das Auferlegen härterer Strafen. Graham Arthur, Rechtsanwalt der BSA dazu:"Wenn wir Kontakt mit einer Firma aufnehmen, denen die Lizenz für Software fehlt, landen unsere Bemühungen im Abseits. Die Firmen kaufen dann sofort die erforderlichen Lizenzen und erklären die Angelegenheit für erledigt".

Offensichtlich gefällt es den Vertretern der BSA nicht, dass die britische Justiz nur in Ausnahmefällen hohe Strafen bei Verletzungen gegen das Urheberrecht verhängt. Arthur weiter: "Sinnvoll wäre eine Schadensprovision wie die in Irland. Der Richter kann diese in der Höhe aussprechen, die er in Anbetracht der Umstände für fair und sinnvoll erachtet". Nach Meinung von Arthur ist die fehlende Bestrafung ein entscheidener Faktor zur Auspolsterung der Softwarepiraten von Großbritannien.

Noch vor ein paar Monaten hörten sich die Aussagen der BSA weit weniger radikal an. Man nahm an, 80% der Rechtsverletzungen von Firmen passieren infolge von Fahrlässigkeit und nicht vorsätzlich. Viele Firmenchefs hätten schlichtweg vernachlässigt, die Lizenzierung von Software neuer PC-Arbeitsplätze up to date zu halten.

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