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23. Februar 2006

RiSCiSO-Mitglied vor Prozess untergetaucht?

Nach Operation Site Down nicht zur Verhandlung erschienen

Vor einem US-Gericht hätte der in Australien verhaftete mutmaßliche Kopf der Releasecrew RiSCiSo erscheinen sollen. Im Rahmen der Operation Site Down wurde unter anderem Sean Patrick O'Toole festgenommen und sollte nun die Verhandlung seines Falls vor dem US District Court in Chicago antreten. Zur allgemeinen Überraschung tauchte O'Toole dort nun nicht auf.

Sein australischer Anwalt Michael Bowden versichert, sein Klient habe Australien verlassen. In den USA bestätigte seine dortige Anwältin Mary Cay Marubio, es sei möglich, dass sich O'Toole auf US-amerikanischem Territorium aufhalte, sie dürfe als seine Anwältin jedoch keine Angaben darüber machen, wann sie das letzte Mal Kontakt zu dem RiSCiSO - Mitglied hatte.

O'Toole drohen in den USA bis zu acht Jahren Haft. RiSCiSO existiert seit 1993, der Gruppe werden die Verbreitung von über 19 Terabyte an Daten nachgesagt, der Wert der verteilten Dateien wird auf 6,5 Millionen Dollar beziffert - wie auch immer diese Zahlen ermittelt wurden.

Gegen O'Toole wurde Haftbefehl erlassen, in den USA werden nun die Einreisedaten geprüft, um zumindest festzustellen, ob sich O'Toole in den USA befindet. Anwältin Marubio hält es für möglich, dass ihr Klient auch einfach das Opfer von Verspätungen wurde, aber dies sei "reine Spekulation".

  • 11 Kommentare zum Artikel
  • Ich würde mir ne andere ID verschaffen und mich in Brasilien oder der Domrep. verstecken. Portugiesisch bzw. Spanisch lernen und dann dort mit Computer Unterricht mein Geld verdienen. Den nachwuchs Latinos das rippen beibringen! Oder dort helfen bei der Linuxentwicklung in der Administration und Industrie. Nach dem Motto: gib MS keine Chance!

  • Zitat: Zitat von xsdo  ja und ich würde in einem solchen fall auf sealand politisches asyl beantragen ... Also wenn man sich die geschichte des staates mal durchliest vergeht einem jedwegliche lust dort hinzureisen ^^

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