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20. April 2007
RIM hüllt sich noch immer in Schweigen Haben Hacker den BlackBerry-Ausfall auf dem Gewissen?Noch immer weiß keiner genau, warum am Dienstagabend und Mittwochmorgen mindestens neun Stunden lang keine E-Mails an US-amerikanische BlackBerry-Geräte weitergeleitet wurden. Der Hersteller der Mobilfunkgeräte, Research In Motion, hüllt sich derweil dezent in Schweigen. Gerüchte besagen sogar, dass es sich bei dem Ausfall um einen Hackerangriff des Types DDoS gehandelt haben soll und dass die Server von RIM sich sicherheitshalber selbst abgeschaltet hätten, um einen weiteren Zugriff auf Kundendaten zu verhindern. Das Problem muss mithin in RIMs Network Operations Centers (NOC) gelegen haben - der Stelle also, die als Vermittler zwischen Unternehmens-Mailservern und den Empfängern sitzen. Es beweist ferner, wie verletzlich das Netz der Kanadier geworden ist, insbesondere angesichts der wachsenden BlackBerry-Nutzerschaft, nicht nur in den USA und Kanada. Allein im zuletzt abgeschlossenen Quartal gewann RIM gut eine Million neuer Abonnenten hinzu. Die Firma bedient nun bereits acht Millionen BlackBerry-Nutzer allein auf dem amerikanischen Kontinent - vier Mal so viele wie vor einem Jahr! Im laufenden Vierteljahr sollen bereits wieder weitere 1,125 bis 1,15 Millionen neue "BlackBerry"-Anwender gewonnen werden. Da drängt sich der Verdacht auf, dass das Netz nicht ausreichend mitgewachsen ist. "Mit all dem jüngsten Nutzerwachstum wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn sie Netzprobleme bekämen", mutmaßt Dan Taylor, Managing Director der Mobile Enterprise Alliance, einer nicht gewinnorientierten Brancheninitiative für die Mobilisierung von Unternehmensanwendungen. "Sie haben ihre Nutzerschaft in den letzten zwölf bis 16 Monaten etwa vervierfacht. Da konnte man eigentlich auf eine Panne warten. Ich bin aber sicher, dass die Leute, die das NOC fahren, auf so etwas vorbereitet waren, und dass sie daran arbeiten, das wieder zu fixen." Verwandte News
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