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28. Juli 2006
RIJA File Sharing Flut in JapanNormalerweise entspricht es der üblichen Praxis der offiziellen Vertreter der RIAA, bei Erklärungen kund zu tun, sie könnten keine bis nur eine wenig ansteigende Benutzung von Filesharingprogrammen feststellen. Oder wie im Fall der Aussage von RIAA Geschäftsführer Mitch Bainwol, die Online-Piraterie wäre gar komplett "contained", also eingedämmt worden. Abweichend hiervon hat laut einer Studie der RIJA (Recording Industry Association of Japan) die Teilnahme am File Sharing im letzten Jahr in Japan deutlich zugenommen. 2005 haben 1,3 Millionen Personen in Japan geshared, in diesem Jahr sind es gar 1,8 Millionen. Die Behörden haben reagiert und ihre Schäfchen vor der Benutzung des Clients Winny gewarnt. Der offiziellen Begründung zufolge, wegen angeblicher Sicherheitslücken, die die Einsicht von persönlichen Dokumenten vom Computer des bösen Raubkopierers ermöglichen sollen. Trotz dieser Warnung und des Rechtsstreits gegen dessen Entwickler oder vielleicht sogar deswegen, besteht an der Nutzung von Winny weiterhin ungebrochen Interesse. Interessant sind auch die Gründe, die die Benutzer dazu gebracht haben sollen, sich auf die helle Seite der Macht zu schlagen. 46% hörten mit ihrer Teilnahme wegen der anhaltenden Virenproblematik von downgeloadeten Programmen auf. Die Angst vor rechtlichen Konsequenzen hatte offensichtlich keinen durchschlagenden Erfolg und wurde auf den zweiten Platz verwiesen. Verwandte News
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