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23. Mai 2008
RIAA vs. Tanya Anderson Wir haben nichts falsch gemacht!Faire Spieler wissen, wann der richtige Zeitpunkt zum Aufhören gekommen ist. Nicht so die RIAA. Nach ihrer vermeintlichen Niederlage gegen Tanya Anderson, klagte diese auf Übernahme sämtlicher Kosten. Die RIAA weigert sich indes vehement, Anderson auch nur einen Penny zu übergeben. Eine insgesamt 28 Seiten umfassende Stellungnahme an das Gericht verlangt eine Ablehnung sämtlicher Kosten, die auferlegt werden sollen. Eines muss man der RIAA lassen. In ihrer Stellungnahme verlangt die RIAA die Abweisung der kompletten Klage mit all ihren Punkten. Entsprechende Kosten sollen abermals Tanya Anderson auferlegt werden. Des Weiteren bezeichnet man ihre Bestrebungen hier einen Musterprozess anzustreben, als "unangemessen" da die aufgetretenen "konkreten Probleme gänzlich neuartig" im Prozessbereich wären. Die Beschwerde der Piratenjäger beinhaltet außerdem, man hätte der RIAA in der Öffentlichkeit zahlreiche Missetaten vorgeworfen. Darunter unter anderem eine immense Rufschädigung, böswillige Strafverfolgung, Missbrauch des Gesetzes sowie Fahrlässigkeit bei den Ermittlungen. Die RIAA bestreitet dies natürlich vollends. Man habe professionell gehandelt, sei sauber vorgegangen. Man bestreitet auch in schwerwiegende Anschuldigungen verwickelt zu sein. So beispielsweise der vermeintliche Anruf an der Schule von Andersons Tochter. Kylee Anderson (8) wurde aus dem Unterricht geholt, weil ihre Großmutter angeblich am Telefon war. Die Person am Telefon jedoch stellte dem Mädchen lediglich Fragen zu den Filesharing Vorwürfen. Man bestreitet selbstredend eine Beteiligung an diesem Anruf, bzw. zweifelt an, ob Der zweite Teil der Stellungnahme seitens MediaSentry, welcher 9 der 28 Seiten ausmacht, enthält ähnliche Statements. Andersons Anwalt scheint dennoch siegessicher und möchte mit einem Prozess vor allem eines herausfinden: Wie die RIAA und MediaSentry arbeiten. Wir sind gespannt. (Via arstechnica, thx!) Verwandte News
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