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17. März 2008
RIAA Tanya Andersen will vor Gericht die Details der Ermittlungsverfahren erstreitenTanya Andersen hat wie erwartet ihre Klage gegen die RIAA erneuert. Noch letzten Monat hat sie im Kampf gegen die Antipiratenorganisation vor Gericht verloren. Beobachter schätzen die Erfolgsaussichten der Klägerin als sehr schwierig ein. Ihr dürfte es ohne stichhaltige Beweise schwerfallen, die Machenschaften von RIAA und MediaSentry infrage zu stellen oder die Firmen dazu zu zwingen, ihre genauen Methoden offenzulegen. Während sich einige Blogger noch zuversichtlich gaben, dass die Frau die Firmen dazu zwingen könnte, die Details für deren Jagd auf Filesharer zu verraten, schätzen viele andere Experten die Chancen der Klägerin als eher schlecht ein. Frau Andersen wirft der RIAA vor, sie würden mit ihren Kampagnen Unschuldige bedrohen und einschüchtern. Darüber hinaus würde man mit betrügerischen Methoden illegalerweise die Daten von Dritten ausspionieren. Mitarbeiter von MediaSentry würden im ganzen Land ohne jede rechtliche Handhabe die Festplatten von zehntausenden Verdächtigen auf verdächtiges Material hin untersuchen. Die dabei gewonnenen Informationen werden für zahlreiche Abmahnungen benutzt, um weitere Filesharer des Landes abzuschrecken. Lory Lybeck, der Rechtsanwalt der Klägerin sagte, die Klage zielt teilweise darauf ab in Erfahrung zu bringen, wie komplex diese Datenspionage tatsächlich von der Industrie betrieben wird. Er will RIAA und MediaSentry dazu zwingen die geheimen Ermittlungsakten offenzulegen, deren Veröffentlichung zuvor strikt abgelehnt wurde. Ein Sprecher der Industrie bezeichnet es als bedauerlich, dass die gleiche Klage erneut durchgeführt wird. Er hofft auf eine schnelle Entscheidung vonseiten der Richter. Verwandte News
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