gullinews am Donnerstag, 21.02.2008 15:01 Uhr
<adr>Dass die "Musikpiraterie" Terrorismus, Prostitution und Drogenhandel unterstützt, ist nichts neues: regelmäßig werden hier Verbindungen behauptet. Offenbar hofft die RIAA, wenn die Behauptungen oft genug aufgestellt werden, wird sich das Ganze irgendwann als offizielle "Wahrheit" etablieren. Die Drastik im nun veröffentlichten Video eröffnet aber neue Horizonte.
Musikpiraterie habe nicht nur organisatorische Verbindungen unter anderem zum harten Drogenhandel, es gebe inzwischen auch eine, nun, nennen wir es "Durchdringung der Märkte". Aus dem Video:
"Wenn du eine (kopierte, AdV) CD kaufst, wirst du gefragt, ob du sie "mit" oder "ohne" willst - das "mit" bedeutet, dass der CD auch noch ein Piece Crack beiliegt."
Zugegeben: mit Dope statt Crack klingt das wie eine gute Geschäftsidee. Faktisch dürfte die hanebüchene Propaganda genau ein Ziel (neben der FUD-Streuerei) haben: Mehr Polizisten und Sondereinsatzkommandos für die Sache der RIAA einzuspannen. Nach wie vor kümmert sich die Staatsgewalt vorwiegend um Straftaten, die die Sicherheit der Bürger bedrohen. Wenn die RIAA nun will, dass stattdessen ein paar gebrannte CDs mehr beschlagnahmt und dafür auch Polizeikräfte von wichtigeren Aufgaben freigestellt werden sollen, dann muss man eben die schwereren Propagandakaliber auffahren: im konkreten Fall die Behauptung, wo eine Kopie liegt, ist die Kalaschnikow und das Koks nicht weit.
| 47 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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WishyWashy am 25.02.2008 16:17:36: |
-TiLT- am 26.02.2008 03:04:56: |
bitbrain2101 am 26.02.2008 07:09:25: |
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Haftungsausschluss: In diesem Text wird nicht um Sympathie für Terroristen geworben
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