Tanya Anderson, welche von der RIAA wegen illegalem Filesharing verklagt wurde, hat ihren Widersachern nun einen heftigen Dämpfer verpasst. Nachdem gegen sie kein Erfolg verzeichnet werden konnte, gab Andersen bekannt, dass sie mit allen Mitteln die Kosten für den Rechtsstreit zurückerlangen wolle. Dies ist ihr nun wirklich gelungen.
Ein Sieg, wie er süßer nicht schmecken könnte. Tanya Anderson sah sich einem finanziell schwer belastenden Rechtsstreit mit der RIAA gegenüber, welchen sie jedoch erfolgreich gewann.
Freuen darf sie sich jedoch trotzdem, da ihr rund 107.000 US-Dollar als angemessene Begleichung ihrer Kosten ausgesprochen wurden.
Die Labels indes beschwerten sich vehement über die geforderte Summe. Ein Vorwurf lautet beispielsweise, dass Anderson bei den einfachen Anhörungen nicht mehrere Anwälte in Beschlag hätte nehmen müssen. Es waren nämlich stets mehr als einer zugegen. Ein interessanter Vorwurf, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Labels mit
mindestens sechs Anwälten bei jedem Termin zugegen waren.
Fraglich ist, ob die RIAA nach solchen Niederlagen zurückrudern wird, hat sich doch nicht nur an Andersen 107.000 US-Dollar verloren, sondern auch 68.000 US-Dollar an Debbie Foster.
(Via arstechnica, thx!)
Bin begeistert, wie selten! Endlich haben die mal auch ein "gerechtes" Urteil bekommen. Wäre natürlich sehr wünschenswert, wenn dieses Urteil "Karriere" machen würde.
endlich mal ne freudige nachricht aber mal ehrlich wer kennt denn nicht diese elendigen typen namnes Musikindustrie normalerweise müsste kultur doch frei zugänglich sein für jeden und wenn man das sich dann vor augen führt beseitigt das internet einen misstand der gesellschaft aber bei dem bild hab ich mich fast bepisst [IMG]http://www.gulli.com/img/RIAA_autoschild.jpg[/IMG] ha ich mir gleich auf die platte gezogen