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25. August 2005
RIAA - Imagepflege vs. Patricia Santangelo"Mutige Mutter gegen die Plattenindustrie" Man sei auf dem Wege zum besseren Image, so die Message der RIAA, sowohl Unrechtsbewusstsein der User als auch das Image der Plattenfirmen habe sich gebessert. Dies ist der Tenor eines Vortrags, den RIAA - CEOs Mitch Bainwol vor kurzem hielt. Und man hatte auch Beweismaterial, welches den Trend untermauern sollte.
Schlechte Presse für die RIAA So habe es lange Zeit ausgesehen: die bösen, geldgierigen Konzerne, die nicht nur 12jährige, sondern gelegentlich auch schon lange verstorbene Personen mit Klagen überzogen. Indessen habe sich viel getan, und die öffentliche Wahrnehmung habe sich gewandelt. Die Massenklagen finden zwar noch mit schöner Regelmäßigkeit statt, die Wahrnehmung in der Presse habe sich aber weg von diesen hin zu den von der Musikindustrie abgesegneten Download-Diensten verschoben, und immer häufiger seien diese das Thema der Berichterstattung, nicht mehr die Opfer der Einschüchterungsmaßnahmen der MI.
Gute Presse für die RIAA Das Interessante an den Klagewellen der Industrie ist ja bekanntlich, dass keiner der Fälle bislang tatsächlich zu einem Gerichtsurteil geführt hat. Alle Klagen sind entweder noch anhängig oder wurden mit einem außergerichtlichen Vergleich (verbunden mit Entschädigungszahlungen) eingestellt. Der Fall der fünffachen Mutter Patricia Santangelo, die der Musikindustrie keine siebeneinhalbtausend Dollar zahlen will, könnte an diesem Imagewandel in der Presseöffentlichkeit nachhaltig kratzen. Der RIAA vs. The People - Blog hat indessen eine hübsche Presseschau zusammengetragen, die erkennen läßt, dass keine Rede davon sein kann, dass die Klagewellen der Medienkonzerne inzwischen große Sympathie erkennenn lassen. Man beachte die Headlines: Fighting The System: Mom VS. RIAA (webpronews.com) Tja. So wird das nichts. Verwandte News
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