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12. Oktober 2006
RFID-Tags für Passagiere Der Big-Brother - FlughafenOptag heißt das System, welches in einem neugeschaffenen Forschungszentrum am University College London entwickelt und in Ungarn getestet wird. Ziel: Elektronische Tags für Flugreisende, mit denen ihre Bewegungen ab dem Checkin lückenlos überwacht werden können. Bis in zwei Jahren hofft man auf die Marktreife. Dann könnten alle Passagiere eines Flughafens beim Check-In mit den RFID-Tags versehen werden. Mit den passenden Lesegeräten wird anschließend von jeder getaggten Person ein metergenaues Bewegungsprofil aufgenommen. "Verdächtiges" Verhalten resultiert beispielsweise darin, dass der Chipträger in bestimmte Bereiche nicht mehr eingelassen wird - unwahrscheinlich, dass es dabei bleibt. Weitere Techniken zur Überwachung von Flugpassagieren sind im Zentrum darüber hinaus in Entwicklung: Detektoren für Drogen und Explosivmaterial sowie für "schmutzige Bomben". Vergleichsweise günstige, tragbare Drogenscanner sind indessen schon seit einiger Zeit verfügbar und stoßen ebenfalls auf die Bedenken von Datenschützern. Die sich ergebenden Möglichkeiten zum Erkennen auch geringer Drogenspuren auch aus der Entfernung dürfte die Begehrlichkeiten der "Wer nichts zu verbergen hat" - Fraktion mit ziemlicher Sicherheit wecken. Verwandte News
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