Ein Team an der Ruhr Universität Bochum hat die Verschlüsselung des KeeLoq Systems geknackt, welches an vielen digitalen Autoschlüsseln zum Einsatz kommt. Dieses betrifft vor allem Fernbedienungen von Autos der Marken Honda, Toyota, Volvo und Volkswagen.
Das Verschlüsselungssystem wird von dem US-amerikanischen Hersteller KeeLoq angeboten. Zum Öffnen der Türen verschickt der Autoschlüssel ein Signal über Radiofrequenz. Zum Knacken des Systems muss man zuvor die Nutzung des Schlüssels abhören, doch das kann selbst in einer Entfernung von über 100 Meter geschehen. Professor Christof Paar vom Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit sagte, dass nicht nur Autos, sondern potenziell auch Gebäude gefährdet sind.
Die Hersteller der Autos haben sich bisher kaum hierzu geäußert. Man würde den Sachverhalt genau prüfen und die Sicherheit ernst nehmen, sagte man bei Volvo und Honda. Volkswagen gab keinen Kommentar ab.
Um den Hack durchzuführen, benötigt man Zubehör im Wert von etwa 1300 Euro. Auch bräuchte man einiges an technologischem Sachverstand. Doch falls man einen Schlüssel generiert hat, könnte man diesen jederzeit einsetzen. Auch würde die Sicherheitslücke ermöglichen, echte Schlüssel unwirksam zu machen - Angreifer könnten echte Besitzer aussperren.
Die Geheimhaltung der Verschlüsselungstechnologie hätte die effektive Überprüfung der Sicherheit verhindert, so die Kritik. "Durch das Offenlegen der Algorithmen würde man schon vor zwanzig Jahren bemerkt haben, dass die Technologie Sicherheitslücken aufweist", meint Timo Kasper vom Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit. Der Algorithmus wurde die letzten zwanzig Jahre geheim gehalten und ist vor 18 Monaten auf einer Wikipedia-Seite aufgetaucht. Nach Angaben der Forscher hätten sie fast sofort einige potenzielle Schwachstellen entdeckt.
( via Sunday Herald )
Wir ham nen Volvo Die News gabs aber schon länger auf anderen Websites. Kam glaub am 1. April raus. Viele hielten es für eine Aprilscherz. In ner Woche hammer dann den Skandal bei Bild
ich freu mich, wenn unser gehirn iwann mal zum "schutz" mit algorythmen verschlüsselt wird. wenn man wenigsten regelmäßige updates hätte.... warum sieht man es nicht ein, dass man nicht zu sehr auf elektronische sachen vertrauen darf? wenigsten kann nun im großen stil und mit relativ wenig aufwand nen fuhrpark geleert werden