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15. Februar 2007
Regierung zeigt keine Eile zur Gesetzesänderung Camripping in KanadaDie konservative Regierung scheint nicht in Eile zu sein wenn es darum geht, die Camripper in ihrem Land härter zu bestrafen. Zwar bekamen sie Anfragen von Lobbyisten der Kinoindustrie und ihnen wurde aus Hollywood vorgeworfen, sie würden wegen der aktuellen Gesetzeslage den Fimverkauf in Kanada schwierig gestalten. Aber Justizminister Rob Nicholson ist der Meinung, die Gesetze wären bislang streng genug. Bei genauerer Betrachtung sind die verzweifelten Versuche der Filmindustrie das Camripping einzuschränken schon nachvollziehbar. Es dauert nur wenige Stunden bis ein kostspieliger und gleichzeitig abendfüllender Kinofilm vom Vorführraum eines Kinosaals bei den ersten ftp-Servern der Warezszene und wenig später bei den Seiten der Torrent-Tracker und damit zur Masse der potentiellen Endkunden respektive Kinobesucher vorgedrungen ist. Der Versuch die Politiker unter Druck zu setzen scheint aber nicht die effektivste Methode zu sein. Der Justizminister ließ verlauten, er hätte auf seiner Agenda für Gesetzesänderungen bereits massig andere Vorschläge, die in den nächsten Monaten auf ihre Abarbeitung warten würden. Wenn man jeden Tag ein neues Problem angehen will oder auf ein anderes Thema angesprochen wird, ist man seiner Meinung nach stark in der Bedrohung sich zu verzetteln was zur Folge hätte, dass nichts mehr voran geht.
Wenn der Fortschritt in der Handytechnologie in dieser Form fortschreitet, wird man zukünftig am Kinoeingang Leibesvisitationen durchführen müssen um zu verhindern, dass einer der Besucher mit seinem Handy den Film in guter Qualität mitschneidet. Ob das dann der Weisheit letzter Schluss ist? Verwandte News
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