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15. Mai 2008
Raubkopien Weltweiter Anstieg - Rücklauf in DeutschlandNun ist es also amtlich, Deutschland soll sich angeblich auf dem Weg der "Besserung" befinden. Die Business-Software-Alliance (BSA) hat in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut IDC festgestellt, dass die Piraterie in Deutschland seit letztem Jahr leicht rückläufig sei. Der Anteil an unlizenzierter Software ist im Jahr 2007 um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent gesunken. Der konkrete Wert der Programme, die ohne Lizenz kopiert wurden, beläuft sich laut der Studie auf 1,33 Milliarden Euro. Vor fünf Jahren lag die Rate noch bei über 30 Prozent. Grund des Rückgangs sei die enge Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft und die abschreckenden Berichte über auferlegte Strafen für die verurteilten Raubmordkopierer. Die BSA prophezeit einen weiteren Rückgang der Quote dezentralisierter Kopien. Nicht überraschend: Besonders in den Schwellen-Ländern befindet sich die Piraterie im Aufschwung. Spitzenreiter ist Russland mit 73 Prozent sowie Indien mit 69 Prozent. Dort sei es jedoch schwierig die Piraterie-Rate einzudämmen. Der immens hohe Wachstumsmarkt macht ein zeitiges Eingreifen unmöglich. Auch in diesen Ländern geht die Affinität zur Kopie nicht spurlos an der Regierung vorbei. In vielen Ländern sind neue Gesetze mit härteren Strafen geplant. Glaubt man der IDC und ihren Studien, so befinden sich in Neuseeland, USA und Luxemburg die Kunden, die am liebsten zum Original greifen. In Anbetracht diverser Open-Source Alternativen ist diese Rechnung in den Augen vieler Kritiker umstritten und könne lediglich als (grober) Anhaltspunkt gesehen werden. Millionen Benutzer von OpenOffice.org, Mozilla, Thunderbird, Miranda IM, TrueCrypt, FileZilla, VideoLan, Freien Betriebssystemen und unendlich mehr quelloffenen Programmen werden in der Statistik überhaupt nicht berücksichtigt. Schwierig auch die genaue Menge der (Autor: gS- & ghandy) (Via pcworld.com, thx!) Verwandte News
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