|
18. April 2007
Raubkopien China stellt Kanada an den PrangerKaum ein anderes Land wird so oft mit dem Vorwurf systematischer Urheberrechtsverletzungen konfrontiert wie China. Vor allem US-Behörden werfen dem Reich der Mitte regelmäßig vor, zu wenig gegen Raubkopien, Plagiate und Mißachtung der Markenrechte zu tun. Nun kontern die Chinesen: Das Hauptproblem sei nicht China, sondern... Kanada. Wang Ziqiang von der staatlichen Urheberrechts-Administration führte weiter aus: Länder wie Kanada seien doch eine eine viel größere Bedrohung für das internationale Copyright. Dabei berief er sich auf Zahlen einer in Februar veröffentlichten US-Statistik, wonach der jährliche Verlust wegen Piraterie in Kanada $16,78 pro Person betrage, in China jedoch nur $1,68. Inwieweit sich das 30 Millionen Einwohner zählende Kanada mit dem mit 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichsten Land der Erde vergleichen lasse, ließ Wang Ziqiuang offen. Den Gedanken, die chinesischen Importbeschränkungen für digitale Medien ließen den Bedarf nach Raubkopien nach oben schnellen, wiesen die chinesischen Repräsentanten hingegen vehement von sich. Dies sei "kein gutes Argument", so Wang Ziquiang. Verwandte News
Trackbacks
|