Auf einer Pressekonferenz wehrte sich Yi Xintian, ein Sprecher des Ministeriums für geistigen Besitz, energisch gegen die Beschwerde der USA an die Welthandelsorganisation, China unternehme zu wenig gegen geistigen Diebstahl. Er betonte, die chinesische Regierung habe energische Maßnahmen ergriffen, um intellektuelles Eigentum zu schützen und gegen Verstöße vorzugehen. Die offiziellen chinesischen Angaben sprechen dafür: so seien letztes Jahr 235 Verfahren wegen Urherberrechtsverstößen eröffnet worden; auch wurden 73 Millionen illegaler DVDs, CDs und Bücher zerstört.
Wang Ziqiang von der staatlichen Urheberrechts-Administration führte weiter aus: Länder wie Kanada seien doch eine eine viel größere Bedrohung für das internationale Copyright. Dabei berief er sich auf Zahlen einer in Februar veröffentlichten US-Statistik, wonach der jährliche Verlust wegen Piraterie in Kanada $16,78 pro Person betrage, in China jedoch nur $1,68. Inwieweit sich das 30 Millionen Einwohner zählende Kanada mit dem mit 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichsten Land der Erde vergleichen lasse, ließ Wang Ziqiuang offen.
Den Gedanken, die chinesischen Importbeschränkungen für digitale Medien ließen den Bedarf nach Raubkopien nach oben schnellen, wiesen die chinesischen Repräsentanten hingegen vehement von sich. Dies sei "kein gutes Argument", so Wang Ziquiang.
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_Agnostiker_ am 19.04.2007 10:15:15: |
am 19.04.2007 11:17:30: |
am 19.04.2007 16:31:25: |