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25. Januar 2007
Ratzinger gegen Sex und Gewaltspiele Wenn Blinde von der Farbe redenDie Debatte um die sogenannten "Killerspiele" leidet regelmäßig darunter, dass hoffnungslos inkompetente Menschen meinen, sich zu Wort melden zu müssen. Wenn sich Joseph Ratzinger, besser bekannt unter dem Nick "Benedikt XVI" zu Gewaltspielen äußert, mag das noch angehen, dass er meint, beim Sex mitreden zu können, amüsiert hingegen in hohem Maße. Großartig zuletzt die Gewaltfantasien, an denen Ratzinger wohl durch jahrelangen Bibelkonsum leidet. "Schönheit, eine Art Spiegel des Göttlichen, inspiriert und belebt Herz und Geist junger Menschen, während Häßlichkeit und Vulgarität eine erniedrigende Wirkung auf Einstellungen und Verhalten haben", "Jeder Trend, Programme – einschließlich Filme und Video-Spiele – zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion – um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden. Wie kann man diese „Unterhaltung“ den zahllosen jungen Menschen erklären, die unter Gewalt, Ausbeutung und Mißbrauch leiden?" Das schöne dabei: einmal mehr belegt der Chefkathole, dass mit Bibelstellen nicht über absolute Inkompetenz im Bereich der Medienwirkungsforschung hinweggetäuscht werden kann. Dafür liefert Ratzinger aka Benedikt XVI einmal mehr den Nachweis, dass Katholen irgendwie im Mittelalter hängengeblieben sind. Es muss bitter für den heiligen Vater sein, dass man heute unbequeme Leute nicht mehr einfach ersäufen kann: "Diesbezüglich würde jeder gut daran tun, über den Gegensatz zwischen Christus – der "die Kinder in seine Arme nahm, ihnen die Hände auflegte und sie segnete" (Mk 10, 16) – und demjenigen nachzudenken, der „einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt“ und für den es besser wäre, "man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen" (Lk 17, 2)." Mit viel Zeit und einem guten Psychiater sollte jedoch sogar Ratzinger lernen, seine Gewalt- und Inquisitionsfantasien in den Griff zu kriegen. Damit Jugendliche nicht auf dieselbe schiefe Bahn wie der Papst kommen, sollte gegebenenfalls ein Bibelleseverbot in Betracht gezogen werden. Irgendwoher muss Ratzinger seine Hinrichtungsbegeisterung ja gelernt haben. In seinem Sinne müßte ein Bibelverbot ja sein: "Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden." (Mt 7, 2).
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Mal abgesehen von der Kirche (deren Standpunkt bzw. Existenz das Thema gar nicht berührt), wie beurteilt ihr selbst ehrlich und selbstkritisch die absolut realitätsnahen Ballerspiele? Ich zocke 2-3 Mal im Jahr ne Stunde und merke dass immer noch einen drauf gesetzt wird. Irgendwie behagen mir dann immer wieder alte Spiele. Da muß das Blut spritzen möglichst echt wirken. Ich finde dass bei vielen Hemmungen fallen. Egal ob im TV, Kino oder ... thenardier am 09.03.2007 23:45
Zitat: Zitat von jaybeeone Wenn das Oberhaupt eines Vereins, der für sich das Alleinvertretungsrecht einer bestimmten religiösen Richtung in Anspruch nimmt über Moralfragen spricht, sollte man schon etwas skeptisch sein. Speziell wenn die Kriminalgeschichte dieses Vereins nur bis zum 16. Jahrhundert erfasst und veröffentlicht schon 8 ziemlich dicke Bände fühlt (Karl-Heinz Deschner, Kriminalgeschichte des ... LutzDatenschutz am 10.03.2007 03:20
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