gullinews am Samstag, 30.06.2007 10:51 Uhr
Von Seiten der Geschäftsleitung von Leaseweb bemüht man sich jetzt darum die betroffenen Administratoren zu beruhigen und kündigte an, Einspruch gegen die Klage von Everlasting.nu einzulegen. In diesem Urteil hatte man den ISP sogar dazu aufgefordert, die Identität der Personen hinter dieser Website preis zu geben, um diese zivilrechtlich wie strafrechtlich belangen zu können. Die Rechtsanwälte des Providers wollen vor Gericht damit argumentieren, dies und die Schliessung von Everlasting.nu würde eine unakzeptable Einschränkung der freien Meinungsäußerung im Internet darstellen. Auch sieht man sich nicht für die Ausfallzeiten von Demonoid von letzter Woche verantwortlich. Der Rechtsanwalt gab bekannt, man hätte in der fraglichen Zeit mit den Besitzern von Demonoid keinerlei Kontakt gehabt. Man verlangt von BREIN indes gründlicher ausgearbeitete Aufforderungen, warum die BitTorrent Sites vom Netz genommen werden sollen.
"Wenn der Beschluss in Sachen Everlasting.nu vor Gericht standhält, ist die freie Meinungsäußerung im Netz zu einem Witz verkommen",
so der Anwalt weiter. Tim Kuik, der leitende Geschäftsführer von BREIN hält dagegen, das Angebot von illegalen Files hätte nichts mit Privatsphäre und Meinungsfreiheit gemein. Er sieht die bisherigen Klagen als ausreichend fundiert an. Wie auch immer - der Ausgang des Verfahrens wird mit Spannung erwartet.
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