gullinews am Dienstag, 26.06.2007 17:39 Uhr
Es sei absolut nicht nachvollziehbar, warum Name und Mailadresse eines Käufers in Produkte eingebettet werden sollen, die er kauft, so Guillaume Champeau von Ratiatum, die das Tool gratis releasen. Darüber hinaus seien iTunes-Kunden keine kleinen Kinder mehr, denen man die Adresse auf die Schultasche und das Mäppchen schreiben müsse.
Einmal gekauft, habe man laut den Ratiatum-Machern das Recht, die Tracks weiterzuverkaufen, und spätestens dann sei das Tagging der Tracks unsinnig bis gefährlich. Privatunes stelle das Gleichgewicht zwischen Händler und Kunden wieder her, nachdem Apple laut Ratiatum Kundenrechte missachte und die Privatsphäre der Käufer massiv gefährde. Das Tool bietet das Entfernen aller Tags auch über Verzeichnisse hinweg an und legt auf Wunsch vorher Backups an.
Der Sourcecode zu Privatunes ist noch nicht publiziert, seine Offenlegung ist jedoch bereits auf der Privatunes-Website angekündigt. Nach der Offenlegungen seien auch mit Portierungen des - bisher nur für Windows verfügbaren Tools - auf Mac und Linux zu rechnen.
Fred von Lohmann hatte jedenfalls recht - wie schnell, ist natürlich erfreulich:
"Ich bin der festen Überzeugung, dass jemand ein Tool bauen wird, das Name und Mailadresse zu denen von Steve Jobs ändern wird. Wenn es eine Sache gibt, die wir vom Internet gelernt haben, dann ist es diese, dass die Nutzer in der Lage sind, sich hilfreiche Tools zu bauen."
So das Statement des EFF-Anwalts, nachdem Apples Schuss ins eigene Knie bekannt wurde.
| 4 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Arrizer am 26.06.2007 19:17:45: |
Tobias Claren am 27.06.2007 01:53:32: |
am 27.06.2007 03:15:39: |
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