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28. Mai 2007

Private Files austauschen Nearshare.net

Der Austausch von Files zwischen zwei Rechnern kann kompliziert werden, vor allem wenn die entsprechenden Firmenrechner diversen Einschränkungen unterliegen. Wenn zwei Personen trotzdem etwas untereinander austauschen wollen ohne einen Hoster zwischen zu schalten oder eines der üblichen Filesharingprogramme installieren zu müssen, was in vielen Unternehmen untersagt ist, bietet sich der Service von Nearshare.net an.

Die Website von Nearshare.net startet sofort ein Java Applet. Nach der Bestätigung, dass die Ausführung des Applets erlaubt werden soll, kann optional ein Username angegeben und das bzw. die Files ausgewählt werden, welche geshared werden sollen. Nachdem der Partner sich ebenfalls eingewählt und den korrekten Filenamen angegeben hat, den er herunter laden will, beginnt das Applet mit der Übertragung dessen über den Port 7564. Wenn der Arbeitgeber dies unterbinden will, muss er speziell diesen Port oder generell den Zugang zu dieser Domain sperren. Sofern die Firewall den Port nicht blockiert ist die Chance von den Netzwerkadmininistratoren des Arbeitgebers gestört zu werden relativ gering.

Der Service von Nearshare ist bislang relativ unbekannt und befindet sich seit Ewigkeiten im early alpha Zustand. Auch die Anzahl der Downloads des gleichen Files kann zu Sicherheitszwecken limitiert werden. Selbst wenn der Benutzer in der Zwischenzeit in der Cafeteria verschwindet, kann sein neugieriger Kollege das entsprechende File nicht mehr anwählen, wenn das vorher festgesetzte Limit an Downloads erreicht wurde. Seit Winter 2005 befindet sich dieses Angebot im Aufbau, die Betreiber übernehmen natürlich keinerlei Haftung für eventuell auftretende Schäden dieses höchst privaten Filesharings. Darüber hinaus ist das Java Applet ein echter Ressourcenfresser. Es bietet sich wegen der Drosselung des Rechners nicht an, wichtige Aufträge am gleichen PC erledigen zu wollen, die zeitnah abgeschlossen werden sollen. Der eigentliche Transfer findet via NanoHTTPD (Java) von Computer zu Computer statt. Nearshare ist im Gegensatz zu anderen Anbietern kein externer Link in neuem Fenster folgtOne Click Hoster etc.

Nearshare, filesharing, p2p, java applet, nanohttpPrivatpersonen werden dieses Angebot wahrscheinlich eher seltener in Anspruch nehmen. Interessant wird es primär für Angestellte im Büro sein, die während der Arbeitszeit spontan mit ihren Freunden z.B. ein MP3 oder ein Digitalbild untereinander austauschen möchten ohne jeglichen Webspace Dritter dafür in Anspruch nehmen zu müssen.

  • 4 Kommentare zum Artikel
  • Um wirklich anonym zu bleiben sollte man solche Dienste lieber meiden! Steht auch auf der Page nochmal "Du bist selbst verantwortlich was mit deinen Daten passiert". So einen Müll würde ich niemals nicht benutzen. Am Ende tauchen deine Dokumente beim BKA auf. Bisher hat ICQ mobile, Miranda USB oder ein kleiner Webserver immer gereicht warum soll das jetzt nicht mehr so sein? Ein nutzloser Service den bestimmt einige Pädophile, ...

    Big_Brother am 29.05.2007 08:05
  • Der Vorteil ist halt, das Ding ist noch total unbekannt. Ansonsten gebe ich dir natürlich Recht mit deinem Kommentar!

  • Schnell eine Datei bei dem Anbieter deines Vertrauens hochladen und den Link geben .... fertig. oder... Mittlerweile kann man auch von Miranda zu ICQ und umgekehrt schicken ... auch keine Sache. oder... über GMX Media Center Gibt genug Hilfen / Dienste die komfortabler sind

  • Das funktioniert nur im eigenen LAN

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