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10. Mai 2008
PPLive Strafe für P2P Streaming Plattform verhängtDie in China populäre P2P Streaming Plattform "PPLive" wurde aktuell wegen Verletzung des Urheberrechts mit einer Geldstrafe von 47.000 US-Dollar belegt. Dabei handelt es sich in China um den ersten bekannten Fall, wo in dieser Form gegen eine P2P Plattform vorgegangen wurde. PPLive bietet Video & Serienstreams an, wobei darunter auch Übertragungen der Matches der NBA oder Europäische Fußballspiele fallen. Die Strafe von 47.000 Dollar erscheint im Vergleich zu denen in den USA mehr als geringfügig. Nichtsdestotrotz scheint hier ein Warnschuss abgegeben worden zu sein, wie er plötzlicher nicht hätte stattfinden können. Wie es jetzt genau weitergeht, ist nur schwer absehbar, insbesondere aufgrund der gigantischen Nutzerzahlen, die PPLive aufweist. Bereits vor Bekanntwerden des Urteils bemerkten einige User, dass zahlreiche Inhalte nicht mehr zur Verfügung standen. Dies war das erste Vorgehen von PPLive, die Urheberrechtsverstöße zu beseitigen, indem man entsprechenden Content einfach sperrte. Eine Sprecherin von PPLive äußerte sich zu dieser Aktion wie folgt: "Unsere Firma hat im vergangenen Jahr insgesamt 60 Millionen Yuan ausgegeben, um Copyright Verletzungen zu verhindern." Diese Summe entspricht in etwa 8,5 Millionen US-Dollar, was die Strafe wie Peanuts erscheinen lässt. Jedoch muss man an dieser Stelle beachten, dass P2P TV eine großzügige Einnahmequelle darstellt, was auch durch das starke Wachstum von diesem Service bezeugt wird. Die Anfänge der Software begannen 2004 als Projekt einer Universität. Bereits 2006 konnte man täglich über 2,5 Millionen Nutzer für das eigene Angebot begeistern. Dieser unerwartete Erfolg ermöglichte dem Unternehmen, dass Investoren insgesamt 27 Millionen US-Dollar in das Projekt steckten. Letztendlich befindet sich die Diese Plattformen dürften die weitere Entwicklung im Bereich des Urheberrechts in China mit am intensivsten verfolgen, da sie in erster Linie davon betroffen sein werden. Spätestens mit Beginn der Fußball EM könnte das Angebot der drei Sender auch wieder für uns Europäer interessant werden, sofern man auf die deutschsprachigen Kommentare von Heribert Faßbender, Marcel Reif, Gerhard Delling, Urs Meier, Jürgen Klopp, Johannes B. Kerner Beckmann & Co. verzichten kann. (Via NewTeeVee, thx!) Trackbacks
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