gullinews am Sonntag, 18.11.2007 11:22 Uhr
"Wenn ein Bürger eine Anzeige aufgeben will, sitzt er oft mehr als 30 Minuten zusammen mit dem Polizeibeamten vor dem Rechner. Das ist sehr peinlich. Die Berliner Polizei müsse ohne Komplikationen arbeiten können und dies funktioniere derzeit mit dem Microsoft-Betriebssystem nicht", so der stellvertretende Berliner DPolG-Chef Helmut Sarwas. Insgesamt fünfzig Stunden soll die Berliner Polizei in diesem Jahr nicht erreichbar gewesen sein, diese Zahl bezieht sich auf das Fernschreibesystem EPost 810. In anderen Bundesländern liegen diese Ausfallzeiten bei etwa zwei Stunden. "Das ist unfassbar. Die Behörde sollte langsam darüber nachdenken, auf ein anderes Betriebssystem umzustellen", so Helmut Sarwas weiter. Die Polizeigewerkschaft fordert deswegen, dass man sich in Bezug auf das Betriebssystem von Microsoft trennt. Die DPolG vermutet allerdings, es existieren Verträge zwischen der Polizeibehörde und Microsoft, die keiner kennen soll.
Durch die Einsparungen von mehreren Millionen Euro Lizenzgebühren könnte man den Beschäftigten etwas zu Gute kommen lassen, die dann in 2007 ein schönes Weihnachtsfest hätten. Laut dem Tagesspiegel hat die Berliner Grünen-Fraktion vom Land bereits vor mehreren Monaten eine IT-Strategie gefordert, die sich auf den Einsatz Freier Software stützt.
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zresu am 21.11.2007 15:55:22: |
am 21.11.2007 16:49:25: |
Gravenreuth am 21.11.2007 19:52:35: |