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23. Juni 2008

Piraterie Chinesische Hersteller beklagen Handykopien

Das Land der kopierten Geräten, Software und sonstigen Entwicklungen äußert sich gegenwärtig äußerst negativ, über die Entwicklung im Bereich der illegalen Kopien. Besonders betroffen sind die chinesischen Handyhersteller, die von kleineren Unternehmen kopiert werden, und einen harten Preiskampf erleben.

Ningbo Bird ist solch eine bekannte Handymarke in China, die unter der drastisch steigenden Zahl an günstigeren Kopien leidet. China stellt eigentlich weltweit den größten Absatzmarkt für Handys dar, doch im eigenen Land liegt das Problem. Amoi sowie Ningbo Bird stehen dabei in einem äußerst intensivem und Kräfte zerrenden Preiskampf, um die Vorherrschaft am Handymarkt.Fu Jiangang ist ein solcher Händler, der die führenden chinesischen Handyhersteller immer mehr zurückdrängt. Er bietet auf seiner Homepage unregistrierte Plagiate von gängigen Handymodellen der großen Anbieter an. Dabei sieht er kein Problem bei seiner Geschäftstätigkeit: "Ein Kunde von Nokia wäre nicht mein Kunde, aber diejenigen die original Ningbo Bird Geräte verwenden, sind ganz heiß darauf meine Geräte zu testen." Gegenwärtig verfügt er selbst über ein Plagiat eines Top-Handys, genauer gesagt dem iPhone. Dass sein Gerät den Namen "HiPhone" trägt, stört indes wenig, da es zu einem Bruchteil des Originalpreises erhältlich ist.

Laut eigener Aussage verkauft Fu Jiangang mehrere hundert Handys im Monat. Seine primären Kunden sind dabei jedoch vornehmlich Bauern, Gastarbeiter sowie gewöhnliche Arbeiter mit einem niedrigen Einkommen. Mithilfe von vier Partnern versucht er gegenwärtig sein Geschäft für diese Klientel auszubauen, und erklärt ebenso, warum er sich gerade auf diese versteift: "Man kann von einem Bauern, der 10.000 Yuan im Monat verdient nicht erwarten, dass er 5.000 Yuan für ein neues Handy ausgibt. Der Bauer möchte jedoch ebenso wie die Großen ein Handy haben, das stylish ist, Fotos machen kann und Musik abspielt."

iphone plagiatSeine Produkte sind der große Gegenpart zu den chinesischen Handymarken wie Ningbo Bird. Letztere vermeldeten im ersten Quartal 2008 ein Umsatzminus von 34 Millionen Yuan. Eine nicht zu verachtende Menge, in Anbetracht dessen, dass 170 Millionen Handys im vergangenen Jahr in China verkauft wurden. 70 Millionen davon waren Plagiate. Der Preiskampf wird indes nur noch härter. Während 2006 ein Handy für 100 Yuan verkauft wurde, ist der Verkauf eines gleichwertigen Produkts gegenwärtig bei 20 Yuan anzusiedeln.

(via the_inquirer & reuters thx!)

(Bild via macadelic thx!)

  • Zitat: Zitat von S333D "Es-Zett"? Bei uns heißt das "scharfes S" scharfes s?? bei uns heißt das "buckel s" btw: stylisch gibts auch bei wikipedia und dict also ich find das wort i.o

    Natenjo am 25.06.2008 12:48
  • @fireblade ok alles gut . man muss aber sowas sagen, damit der mensch es checkt. war auch nicht so böse gemeint von mir. ja du hast aber shcon recht. das china sich darüber beschwert, dass ihre produkte nachgemacht werden, aber selber alles nachmachen ist schon bisschen selbstverarsche. tjo die sind halt bisschen komisch die leute da. komme zwar selber nicht aus china, aber doch schon in der ecke da *G. viel spaß noch beim feiern, falls ...

    david2580 am 25.06.2008 23:25
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