|
02. April 2007
Piratenpartei spielt Killerschach Das Angenehme mit dem Nützlichen verbundenDie Blutschach-Aktionen der Piratenpartei Deutschland in Berlin und Nürnberg werden als voller Erfolg betrachtet. Und tatsächlich haben es die Aktivisten geschafft, zu protestieren, dabei viel Spaß zu haben und nebenbei Ströme von Blut zu vergießen. Und die Botschaft zu transportieren: "Killerspiele" werden ebenso gespielt, um gemeinsam Spaß zu haben - und nicht, um sich gegenseitig umzubringen. "Entsprechend positiv fielen auch die Reaktionen der Zuschauer aus. ... Auch allein erziehende Mütter mit Kind blieben stehen und bestätigten, was Politiker nicht einsehen wollen: Nicht Videospiele sind es, die einen Jugendlichen austicken lassen, sondern soziale, berufliche oder familiäre Probleme. Abgesehen davon würden die vorhandenen Gesetze zum Schutz der Jugend vollkommen ausreichen, wenn sie eingehalten würden 'Und außerdem', so eine Mutter, 'ist es Aufgabe der Eltern, zu kontrollieren, womit die Kinder am Monitor ihre Zeit verbringen.'"
So der Bericht aus Nürnberg. Auch in Berlin zeigte man sich zufrieden: erste Bilder der Aktion auf dem Potsdamer Platz sind ebenfalls im Netz zu finden. Das Medienecho ist mehr als erfreulich - auch Spiegel Online berichtet durchaus wohlwollend über die Ziele der Piraten und das geplante "Killerspielverbot", über welches frühestens im Herbst entschieden werden soll. Die Piraten zeigen sich entsprechend zufrieden: "Wir haben eine Menge Leute angesprochen, positives Feedback erhalten und außerdem eine gute Show abgeliefert. Besser hätte es kaum laufen können", so ein Sprecher in Nürnberg. Eine Botschaft zu verbreiten, damit erfolgreich zu sein und dabei auch noch Spaß zu haben - besser kann eine Demo in der Tat kaum laufen. Verwandte News
Trackbacks
Oh Mann. Einige hier sind scheinbar sehr naturverbunden was das rauchen einiger Kräuter betrifft. Johnnsen am 02.04.2007 16:51
Zitat: Zitat von sky2408 Um jegliche Assoziationen zu Killerspielen zu unterbinden, werden beim Schach in Zukunft die Figuren nicht mehr geschlagen. Stattdessen werden weiße Figuren entlassen, schwarze Figuren werden ausgewiesen. Und die Bauern subventioniert. Der Begriff Schachmatt wird zudem durch “positives Misstrauensvotum” ersetzt, und Garde durch “Babypause”. Die Figuren dürfen ... Mr.Harmlos am 02.04.2007 23:45
|