Die jüngste Klagewelle der Musikindustrie trifft nach Ansicht der Österreichischen Piratenpartei vor allem zahlende Kunden und damit sich selbst. 8000 weitere Verfahren gegen Filesharer hat die IFPI international angekündigt, der Nutzen bleibt zweifelhaft. Die EFF kritisierte bereits, dass die so eingenommenen Millionenbeträge nur weitere Klagen finanzieren, anstatt den Künstlern zu Gute zu kommen.
"Die betriebene Schwarz-Weiß Malerei der Musikindustrie – entweder man ist ein Kunde oder ein Dieb – trifft nicht zu. Jeder Kunde tauscht auch privat im Internet Musik und jeder Tauschbörsennutzer kauft CDs. Das heißt die Klagewelle der Musikindustrie trifft vor allem ihre eigenen Kunden."
"Für User gibt es sehr viele Hürden: zuerst zahlen, aber nichts hören, wenn Dateiformate von Anbietern, am PC und/oder Abspielgerät nicht zusammenpassen, aufwändige Registrierungen, lange, verwirrende Geschäftsbedingungen. 'Es ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, was man für den Preis bekommt'."

Zahlende Kunden werden bestraft, während Tauschbörsennutzer diese Einschränkungen nicht treffen. Die jüngste Klagewelle deute darauf hin, dass die Industrie immer noch nicht die veränderte Netz- und Medienwelt verstanden hat und ihre Stärken nutzen kann. "Nur Geschäftsmodelle die auf den Wünschen der Kunden und auf den Fähigkeiten neuer Technologien aufbauen haben Zukunft", schlussfolgert die PPOe.
"Unabhängige Bands nutzen bereits das Internet um durch kostenlose Musik bekannt und damit erfolgreich zu werden. Franz Ferdinand und die Arctic Moneys schafften so den Grundstein für ihre Karriere. Und immer mehr Labels sehen ein: Die eigenen Kunden verklagen hat keine Zukunft. So lautet das Motto der kanadischen "Music Creators Coalition", der unter anderem auch das Label von Avril Lavigne angehört: 'Fans die Musik tauschen sind keine Diebe!'."
schön zu hören
Zitat: Zitat von Kommune 1 schön zu hören Die Piratenpartei Österreich hat zumindest bringt einen taktischen Vorteil. Ich gehe davon aus, dass a) sie die 4% Quote bei weitem nicht erreichen werden, b) ihre Wähl bisher kaum die ÖVP, dagegen wohl eher die SPÖ oder die GRÜNEN gewählt haben. Die Piratenpartei Österreich bringt somit der ÖVP einen taktischen Vorteil, da diese Stimme der SPÖ und ...
Zitat: Zitat von Kommune 1 schön zu hören Die Piratenpartei Österreich bringt zumindest einen taktischen Vorteil. Ich gehe davon aus, dass a) sie die 4% Quote bei weitem nicht erreichen wird, b) ihre Wähl bisher kaum die ÖVP, dagegen wohl eher die SPÖ oder die GRÜNEN gewählt haben. Die Piratenpartei Österreich bringt somit der ÖVP einen taktischen Vorteil, da diese Stimme der SPÖ und den ...
Zitat: hat zumindest bringt Zitat: ihre Wähl Dann wäre da noch: Zitat: diese Stimme - und andere Kleinigkeiten... --> So früh schon betrunken? *rofl* oder ist ihre Sekretärin gerade duschen? *lol* Ähm, mal ehrlich Herr G., wen interessiert eigentlich wovon Sie ausgehen?