"Bei Streetlife macht der alltägliche Straßenverkehr Platz für eine faszinierende Mischung aus Kultur, stadtverträglicher Mobilität und urbanem Erleben", schreibt muenchen.de, und zur Kultur wird offenbar auch die politische Kultur in der bayrischen Landeshauptstadt gerechnet, denn die Parteien sind auf dem Festival mit Infoständen vertreten.
Dies aber nur, wenn sie auch im Stadtrat sitzen, was für eine Reihe von Parteien naturgemäß nicht zutrifft. Und was natürlich Fragen aufwirft - wer bestimmt, wer Teil der politischen Kultur in München ist und wer nicht? Offenbar der Stadtrat, denn, so die bayrischen Piraten:
"Nun stellt sich sowieso die Frage, was Politik und Parteien auf einem Sport- und Kulturevent zu suchen haben. 'Eigentlich nix!' hört man sich murmeln, und doch werden, wie üblich, die etablierten Parteien mit von der Partie sein und kräftig die Werbetrommel rühren. ... Eine Begründung für diese Entscheidung gibt es übrigens nicht, und so werden sich die Besucher des Festivals zwar über CSU, SPD und Co. informieren dürfen, aber keinen wirklichen Überblick über die politische Landschaft bekommen, die die Kleinparteien nun einmal entscheidend mitprägen."
Fazit Daniel Albers': Demokratie war gestern. Zumindest in München.
| 15 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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da n00b am 27.08.2007 19:19:48: |
Laird_Dave am 27.08.2007 22:22:02: |
aloa5 am 28.08.2007 15:15:34: |
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