Die österreichische Piratenpartei hat mit einer Pressemitteilung auf Forderungen reagiert, an Wiener Schulen Videokameras zu installieren. Das Projekt sorgt bei Schülern und Datenschützern für Ärger: "Anstatt Schulbüchern werden Kameras angeschafft."Piraten gegen Videoüberwachung an österreichischen Schulen
"Wenn man die Bürger bereits im Kindesalter kriminalisiert, hat unser Schulsystem zweifelsohne versagt," erklärt der Sprecher der Piratenpartei Österreich, Wolfgang Weißinger. Seine Partei fordert daher einen unverzüglichen Stopp der Videoüberwachung an den betroffenen Schulen, sowie ein Überwachungsverbot an allen Schulen Österreichs.
Der hat die Diskussion mit einer Anfrage bei der österreichischen Datenschutzkommission wegen einer zerstörten Toilette ins Rollen gebracht. Insgesamt sind es zehn Schulen, die um eine Erlaubnis für Videoüberwachung gebeten haben - und weitere filmen bereits, anscheinend illegal.
Derweil herrscht unter den großen Schülerverbänden der Parteien Uneinigkeit. Während Vertreter der Wiener Schülerunion, einer Jugendorganisation der konservativen ÖVP, "keine andere Lösung" für die Probleme an österreichischen Schulen sehen, hält die Sozialistischen Jugend Österreich dagegen:
"Wir lehnen Videoüberwachung an Schulen ab, weil wir glauben, dass man so Probleme nicht lösen kann. Es ist wichtig, dass Schulen ein Ort sind, wo Schüler sich wohl fühlen, wo kein Druck auf sie ausgeübt wird, sondern wo sie gern sind,"
erklärte ihr Vorsitzender Wolfgang Moitzi.
Eine Position, die auch Immanuel Harisch unterschreiben würde. Der frühere Schüler von Rektor Schmids Gymnasium kritisiert die wirkungslose Politik des Schulleiters:
"Diese Art des Problemlösens ist schlichtweg falsch, da die Probleme nicht gelöst, sondern unterdrückt werden. Man setzt sich nicht mit ihrer Wurzel auseinander und somit auch nicht mit den Schülern."
(Bericht: Simon Columbus)
Zitat: Zitat von Hirnblaehung Ich weiss nicht für was die Össis ihre Steuergelder ausgeben aber mir scheint es so als ob sie es an der falschen stelle ausgeben .... mFg Ich denke einmalig neue Kameras kosten weniger als ständig neue Feuerlöscher, Beamer etc.
Wir bräuchten kleinere Klassen und mehr Lehrer. Das würde der Bildung und der Erziehung schon mal zu gute kommen. Dann bräuchte wir auch eine Betreuungsmöglichkeit ausserhalb der Schule. Mehr Jugendtreffs und sinnvolle Freizeitangebote. Was auch entsprechende Sozialarbeiter erforderlich machen würde. So würden die Kids viel früher von der Strasse geholt werden. Was wird denn Kindern und Jugendlichen heute vom Staat als ...
Ja genau, wir bringen unseren (Ok die östereichern ihren kindern) Kindern schon in der schule bei, das es ganz normal ist einer ständigen kamera überwachung zu unterliegen. So züchtet man sich einfach und zukunftsträchtig zombies...