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18. Juni 2007

Phrack is back Hackermagazin mit Ausgabe 64 zurück

Ein Stück Hackerkultur ging zu Ende, als Sommer 2005 die #63 des Hackermagazins Phrack erschien - als letzte Ausgabe, die auch als Hardcover auf der What the Hack 2005 verkauft wurde. Dass ein neues Team die Arbeit fortsetzen wollte, wurde kurz darauf bekanntgegeben, zwei Jahre lang blieb es dennoch still um das Magazin. Nun meldet sich Phrack mit der #64 wieder zurück unter den Lebenden.

Wie gewohnt als kostenfreier Download ist das Magazin erhältlich, und die damals versprochene Vorhaltezeit vergangener Ausgaben scheint ebenfalls kein Thema mehr zu sein: neben der aktuellen Ausgabe finden sich alle vergangenen Magazine nach wie vor auf der externer Link in neuem Fenster folgtWebseite des Magazins.

Phrack, #64 wartet mit folgenden Inhalten auf:

Introduction - The Circle of Lost Hackers
Phrack Prophile of the new editors - The Circle of Lost Hackers
Phrack World News - The Circle of Lost Hackers
A brief history of the Underground scene - Duvel
Hijacking RDS TMC traffic information signal - lcars & danbia
Attacking the Core: Kernel Exploitation Notes - twiz & sgrakkyu
The revolution will be on YouTube - gladio
Automated vulnerability auditing in machine code - Tyler Durden
The use of set_head to defeat the wilderness - g463
Cryptanalysis of DPA-128 - sysk
Mac OS X Wars - A XNU Hope - nemo
Hacking deeper in the system - scythale
The art of exploitation: Autopsy of cvsxpl - Ac1dB1tch3z
Know your enemy: Facing the cops - Lance
Remote blind TCP/IP spoofing - klm
Hacking your brain: The projection of consciousness - keptune
International scenes - Various

Die erste Ausgabe von Phrack datiert auf den 17.11.1985 - erschienen ist sie auf einer US - Mailbox mit 300 und 1200 Baud Anbindung. Begonnen hatte Phrack damals mit den Themen Phreaking, Cracking und "Anarchie" - Schusswaffen, Tod und Zerstörung, wie die damaligen Gründer letztere deuteten.

Mit der Zeit wurde Phrack neben Magazinen wie 2600 und der Datenschleuder zu einem der tonangebenden Magazine der Hackerwelt, das sich permanent in Grauzonen bewegte, aber durchaus die Hackerwerte vertrat und mit kenntnisreich geschriebenen Artikeln aufwartete.

In der heutigen Zeit stellt sich angesichts der immer schneller werdenden Netzkultur die Frage, ob ein periodisch erscheinendes Netzmagazin noch dem Zeitgeist entspricht. Schade wäre es um ein Projekt wie Phrack jedoch allemal, wenn es erneut von der Bildfläche verschwinden würde.

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