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26. April 2006
Pay2See Neue Idee zum DVD-Vertrieb im PraxistestHeft-DVDs sind keine Neuigkeit mehr, was sich auch darin äußert, daß so mancher Film schon zweit- oder drittvermarktet einem Heft beiligt. Mit "Pay2See" beschreitet das Hamburger DVD Magazin (04/06) nun einen neuen Weg, neben der üblichen DVD mit allerlei Trailern und drei Episoden von TV-Serien einen weiteren Film an die Leserschaft zu bringen, ohne den Heftpreis zu erhöhen. Nur die ersten Minuten des Films "Stander" werden dem Zuschauer kostenlos geboten. Kam er auf den Geschmack, wird ein gebührenpflichtiger Anruf fällig, in diesem Fall kostet der Spaß 6 Euro, um den Rest des Films genießen zu können. Der wird nämlich mittels eines Zahlencodes freigeschaltet, der per Telefon zu erfragen ist. Ob es sich indes durchzusetzen vermag, bleibt abzuwarten. Ein wenig unbequem ist es doch, wenn beim wiederholten Anschauen des Films eben dieser unterbrochen wird von der Code-Abfrage - hat man ihn verlegt, ist wieder ein Anruf nötig, und zugleich dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die vierstellige Zahl von freundlichen Zeitgenossen 'sozialisiert' wird. Ob die DVD kopierbar ist, mochte der Autor nicht testen, das Aussehen des Datenträgers und ein Hinweis auf dem Cover hielten ihn von Experimenten ab: "'Pay to See'-DVDs verfügen über einen Kopierschutz. Eine Duplizierung einer Disc mit gleichzeitiger Weitergabe des Freischalt-Codes ist daher nicht möglich." Trackbacks
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