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27. Februar 2008
Pakistan Nach Sperre war YouTube global mehrere Stunden nicht erreichbarDie Militärregierung in Islamabad kündigte Untersuchungen an, nachdem deren Sperre von Youtube am vergangenen Sonntag dafür sorgte, dass das Videoportal global für mehrere Stunden nicht mehr erreichbar war. Die verursachten Probleme waren nach Aussage von Abdullah Riar, dem Minister für Informationstechnologie, nicht beabsichtigt. Zu der mittlerweile aufgehobenen staatlichen Zensur der Website war es gekommen, weil einige Inhalte des Videoportals als "gotteslästerlich" angesehen wurden. Regierungsstellen befürchteten nach der Veröffentlichung des Trailers für einen anti-islamischen Kinofilm erneute Racheaktionen fundamentalistischer Moslems, vergleichbar mit den Demonstrationen der Fundamentalisten nach der Publikation der Mohammed- Karikaturen im Jahr 2005. Damals war es in mehreren Staaten zu gewalttätigen Protesten gekommen. Man befürchtete, der Trailer des niederländischen Politikers Geert Wilders könnte erneut für Gewalt sorgen. Der Iran forderte schon vor längerem von der niederländischen Regierung ein Verbot des Anti-Koran-Films. Der Justizminister der Mullahs soll dem Haager Justizminister Ernst Hirsch Ballin schriftlich dazu aufgefordert haben, die "satanische Bewegung" zu stoppen. Er teilte dem Minister weiter mit, der Iran respektiere die Meinungsfreiheit, der Europäische Menschenrechtsvertrag würde aber eine solche Durchführung ermöglichen.
(via de.internet.com & tazBlog) Verwandte News
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