Der koreanische Peer-to-Peer Musikservice Soribada ließ verkünden, dass sie nach koreanischem Recht die offizielle Zulassung für ihren Filesharing-Service besitzen. Das 2000 gestartete Netzwerk wurde oft das "Napster Koreas" genannt und erreicht mit 15 Millionen Nutzern etwa 32 Prozent der südkoreanischen Bevölkerung. Es ist der erste Filesharing-Service weltweit, der legal eine Flatrate mit DRM-freier Musik anbieten darf. Das Geschäftsmodell des p2p-Anbieters sieht eine monatliche Gebühr vor, bei dem man beliebig viele Musik aus dem Netz laden kann.
Das im Jahr 2000 gegründete Netzwerk Soribada musste 2005 geschlossen werden, nachdem sie von dem internationalen Lobby-Verband IFPI Klage erhielten. Daraufhin änderten sie ihren Kurs. Nach erfolgreichen Einigungen mit den drei größten Musik- und Urheberrechtsorganisationen bieten sie seit Juli 2006 eine Musik-Flatrate an. Auch die effektive Kontrolle von Urheberrechten ist Bestandteil ihres Services. Die Musik aber, die in diesem Netzwerk angeboten wird, ist DRM-frei, kann also weiterkopiert werden. Der Status vor dem geltendem Recht war bisher ungeklärt.
Aktuell hat Soribada mehr als 700.000 Abonnementen und einen jährlichen Gewinn von umgerechnet 3,9 Millionen US-Dollar. Bereits zu diesem Zeitpunkt werden Pläne geschmiedet mit diesem Angebot auch europäische und nordamerikanische Märkte zu erschließen.
[via Register]
Das wäre verdammt cool wenn sichr mehr Künstler bereit erklären das ganze so im Internet bereit zustellen
DRM-frei aber dann wohl doch mit Wasserzeichen verseucht, oder nicht? ansonsten klingt das sehr gut. 2.80€ im monat ist fürn koreaner vllt verdammt viel. das müsste man erstmal in relation zum einkommen sehen in indien wäre es vermutlich ein quartalseinkommen oder weniger