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11. Dezember 2005
Overpeer am Ende Anti-P2P-Firma macht dichtLoudeye steigt aus der "Content Protection" aus Einige kleinere Siege konnte Overpeer erringen, aber die Schlacht ist für die Tauschbürsenvermüller nun verloren: Mutterkonzern Loudeye gab bekannt, aus dem "Content Protection Services Business" auszusteigen. Overpeer wird geschlossen. Was jedoch weniger an der erstaunlichen Kompetenz von Overpeer lag, sondern am extrem schlechten Hashverfahren von FastTrack. Da das Tauschnetz nur einen bestimmten Bereich der Files hasht, ist das Fluten der Börse mit Datenmüll extrem leicht: nur der tatsächlich gehashte Teil des Files muss korrekt sein, der Rest kann Sound- oder Datenmüll sein. Overpeer und andere Firmen wie Viralg waren entsprechend vollmundig mit ihren Ankündigungen: man könne jede Tauschbörse beliebig mit Fakes durchseuchen, so des öfteren die einschlägigen Pressemitteilungen. Stattdessen haben sie allenfalls die Weiterentwicklung der P2P-Technik gefördert: anständiges Hashing ist heute Standard bei Esel und Co. Selbst an den Universitäten widmete man sich den Methoden der Fakeerkennung in Filesharing-Netzen. Loudeye zog nun die Konsequenzen. "Praktisch sofort" seien die Aktivitäten Overpeers am Markt nun eingestellt worden. Ein Schritt mit Vorbildfunktion: Kunden zu bedienen, anstatt sie zu bekämpfen, könnte eine empfehlenswerte Geschäftsstrategie sein. Verwandte News
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